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INTERNATIONALE WOCHEN GEGEN RASSISMUS 14. – 27. MÄRZ 2022 UNTER DEM MOTTO HALTUNG ZEIGEN

Pressemitteilung des Projektes 8sam! gegen Rassismus und religiös motivierten Extremismus

Der 21. März ist der »Internationale Tag für die Beseitigung rassistischer Diskriminierung« der Vereinten Nationen und mahnt an das »Massaker von Sharpeville«, bei dem die südafrikanische Polizei am 21. März 1960 im Township Sharpeville 69 friedlich Demonstrierende erschoss. In Deutschland und in ganz Europa finden jährlich mehrere tausend Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt, die Zeichen setzen gegen Rassismus und für eine friedliche und weltoffene Gesellschaft. Auch die Stadt Sankt Augustin möchte die Öffentlichkeit zu dem Thema mit einer online Informationskampagne sensibilisieren.
Ali Doğan, Erster Beigeordneter und Sozialdezernent der Stadt Sankt Augustin: „In unserer Stadt ist für Rassismus kein Platz! Wir bekennen Haltung und zeigen Solidarität mit den Opfern und gedenken an den Widerstand gegen Rassismus.“

Auf dieser Webseite haben wir Informationen zur Online-Kampagne „Haltung zeigen“ für Sie zusammengestellt.

Rassismus hat viele Gesichter
■ Rassismus zielt nicht nur auf Herkunft und Hautfarbe, sondern richtet sich auch gegen Religionen, Kulturen, Weltanschauungen, sexuelle Identität, Geschlecht, Behinderung oder Alter
■ Rassismus ist kein weit entferntes Phänomen, das nur anderswo stattfindet, sondern ist tägliche Realität auch bei uns in Deutschland und Europa.
■ Rassismus wird nicht nur von »den anderen « ausgeübt, sondern auch wir selbst sind nicht frei von Vorurteilen und Ressentiments gegenüber anderen Menschen und Gruppen.

Rassismus ist alltäglich
■ einem Schwarzen wird die Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio verweigert,
■ ein Bewerber mit ausländisch klingendem Nachnamen erhält keinen Wohnungsbesichtigungstermin,
■ eine muslimische Bewerberin wird auf Grund ihres Kopftuches für einen Arbeits-platz abgelehnt.

Rassismus ist verletzend
■ Opfer von Rassismus werden nicht als Individuum angesehen, sondern pauschal als Mitglied einer Gruppe (»die Schwarzen«, »die Juden«, »die Muslime«, »die Roma«).
■ Sie werden automatisch als fremd und nicht zugehörig betrachtet und können an der Gesellschaft nicht gleichberechtigt teilhaben.
■ Ihnen wird durch ihr eigenes Verhalten eine Mitschuld an den rassistischen An-griffen zugesprochen.

Gegen Rassismus aktiv werden
Jedes persönliche Engagement kann etwas verändern! Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten, gegen Rassismus und Ausgrenzung aktiv zu werden. Die Internati-onalen Wochen gegen Rassismus 2022.

Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.