Sport- und Freizeit-Veranstaltungen 2004
> 15.12.04 Marion Rodewald, Olympiasiegerin und Spielführerin der Deutschen-Hockey-Nationalmannschaft > 24.11.04 Fit am Ball, eine Aktion für die Schulen in NRW Sporthochschule Köln Dr. Jürgen Buschmann > 09.11.04 Sportförderung in Sankt Augustin “ Pakt für den Sport” > ab Okt. 2004 Indoor Cycling Kurs - Ausrichter praeventura e.V. > 12.10.04 DiätClub mit Plus One - Ausrichter praeventura e.V. > ab Sept. 2004 KGR-Training - Ausrichter praeventura e.V. > ab Sept. 2004 Nordic Walking neuer Einsteigerkurs - Ausrichter praeventura e.V. > 16.09.04 DAK Städtewettkampf im Sportpark - Ausrichter praeventura e.V. > 12.09.04 Start von “Kinderleicht”- Ausrichter praeventura e.V. > 10.09.04 Paella-Essen in der Niederpleiser Mühle - Ausrichter praeventura e.V. > 25.07.04 Treffpunkt Bad - Stadtmeisterschaften im Freibad Sankt Augustin> 14.07.04 Olympischer Kunstwettbewerb - Ausstellung in der Stadtbücherei> “Olympische Erziehung” Ausstellung im Foyer des RSG - Eröffnungsvortrag Uwe Wick, Uni Essen> 18.06.04 “Olympia ruft” mach mit. Siegerehrung Wettbewerb - Olympische Erziehung im Haus Menden> 27.02.04 Afghanischer Olympiakämpfer Amir Sultani baut Taekwondo-Gruppe auf - SSG - Sankt Augustin> ab Jan. 2004 TV Hangelar - Veranstaltungskalender 2004> ab Jan. 2004 Tanzsportkreis Sankt Augustin - Veranstaltungskalender 2004> 04.03.04 SSV Mitgliederversammlung 04.03.2004 mit Vorstandswahlen> 04.03.04 Vortrag Frau. Dr. Stark um 19.30 Uhr - Übergewicht und Adipositas im KindesalterOlympiasiegerin Marion Rodewaldzu Gast in Sankt Augustin am 15.12.2004 um 12:00 Uhr in der Aula im Rhein-Sieg-Gymnasium, Hubert-Minz-Str. 20Olympiasieg für Marion Rodewald und die Deutsche Hockey-NationalmannschaftDeutsches Damenteam bezwingt im Finale Holland mit 2:1 Der nicht für möglich gehaltene Erfolg wurde wahr: Der Weg zur Goldmedaille Gestartet war das Olympische Hockey-Turnier am 14. August mit 10 Teams. Gleich zu Beginn bekam es die deutsche Mannschaft um Trainer Markus Weise mit zwei Favoriten zu tun: Australien und Holland. Deutschland im Halbfinale Und hier gelang, was vorher nie für möglich gehaltenen worden war: der Einzug ins olympische Hockeyfinale. Nach einer spielerisch und kämpferisch überzeugenden Leistung stand es auch am Ende der Verlängerung 0:0 gegen das favorisierte Team aus China, das zuvor alle seine Gruppenspiele gewonnen hatte. Spielführerin Marion Rodewald – Studentin an der Sporthochschule Die 27jährige Marion Rodewald, Studentin an der Deutschen Sporthochschule Köln, ist seit Frühjahr 2003 Spielführerin der Hockey-Nationalmannschaft. Texte: Sabine Maas (Sporthochschule Köln) Fit am Ball, eine Aktion für die Schulen in NRWam 24.11.04 um 18:00 Uhr findet im Rathaus Sankt Augustin der Vortrag von Dr. Jürgen Buschmann für die Sportlehrer/innen der Schulen in Sankt Augustin statt. Alle Schulen in Sankt Augustin und ihre Sportlehrer sind aufgefordert an der Aktion mit zu machen. Mehr Informationen zu "Fit am Ball" finden Sie im Internet unter: http://www.fitamball.de/ Einladung zum LSB-VIBSS-Vortrag: „Pakt für den Sport: Instrument zur Sicherung der Sportförderung in Sankt Augustin" von Wolfgang Schuldner, Referent des Landessportbund NRW e.V. am 09. November 2004 Die Sportförderung ist eine freiwillige Leistung des Landes und der Kommunen. In letzter Zeit verschlechtert sich die Finanzsituation der Kommunen kontinuierlich und schränkt die Förderung des Sports in der Kommune bedrohlich ein. Um die vorhandenen Ressourcen zu sichern oder bei geringer werdenden Mitteln gezielte Schwerpunkte zu setzen und den Sport vor Ort gestalten zu können, ist eine intensive Zusammenarbeit aller am kommunalen Sport Beteiligten wichtig. Der „Park für den Sport" ist ein neues Instrument, um sich nach einer intensiven Diskussions- und Beratungsphase mit den politischen Partnern (Sportausschuss, Jugendhilfeausschuss etc.) und der Sportverwaltung (Sportdezernent/in, Sportamtsleiter/in) über die zentralen Handlungsschwerpunkte der nächsten Jahre zu verständigen. Dabei stellen sich Fragen wie: • Wie funktioniert öffentliche Sportförderung? In dieser Veranstaltung werden realistische und konkrete Hilfen zur Schaffung eines „Paktes für den Sport" in Sankt Augustin entwickelt. Die Situation des Sports auf der kommunalen Ebene erfordert seit einigen Jahren eine ständige Neuorientierung: veränderte Sportbedürfnisse, eine größere Nachfrage nach neuen Angebotsformen sowie immer prekärere Finanzsituationen bedeuten für die Kommunen eine Herausforderung. Seit der Umstellung der Sportförderung für die Haushaltsjahre 2004 und 2005 sind die Kommunen noch stärker als bisher gefordert, mit allen am Sport Beteiligten einen Dialog zu führen und gemeinsame Vereinbarungen in Form eines "Paktes" festzuschreiben. Welche Folgen hat das für die Sportvereine? Als freiwillige Leistung des Landes und der Kommunen ist die Pflege und Förderung des Sports nicht verbindlich geregelt. Aufgrund von Einsparungen, Haushaltssicherungskonzepten und Umschichtungen von finanziellen Mitteln ist zu befürchten, dass die Sportförderung in den Kommunen noch weiter heruntergefahren wird. Um die vorhandenen Mittel zu sichern oder bei noch geringer werdenden Mitteln gezielte Schwerpunkte zu setzen und dennoch den Sport vor Ort gestalten zu können, ist der Pakt für den Sport ein wichtiges Instrument. Aufgrund von Informations-, Diskussions-, und Bewertungsprozessen finden eine Meinungsbildung und damit eine Entscheidungsfindung mit den im Sport beteiligten Personen statt. Die Bedeutung des Sports und sein Stellenwert kann nicht mehr isoliert betrachtet werden, der Sport ist kein System für sich, sondern ein wichtiger Bestandteil durchgängig in allen Bereichen des öffentlichen Lebens: die Bereiche Bildung, Soziales, Gesundheit, Kinder- und Jugendarbeit, Freizeit, Stadtentwicklung, Stadt(teil)kultur sind untrennbar mit dem Sport und seinem Engagement auf der kommunalen Ebene verbunden. Die Tatsache, dass Sportvereine öffentliche Aufgabe erfüllen, begründet neben hoher Anerkennung auch die Berechtigung und Notwendigkeit der öffentlichen Förderung. Welche Rahmenbedingungen und Grundsätze sind bei der Sportförderung zu beachten, welche gesetzlichen Grundlagen finden bei der Sportförderung Anwendung? Seit Anfang 2004 ist die bisherige Form der Sportförderung seitens des Landes NRW umgestellt worden. Die Einführung einer "Sportpauschale", deren Höhe sich nach der Einwohnerzahl einer jeden Kommune richtet, bedeutet eine Neuorientierung der Sportförderung vor Ort. Sie ersetzt das bisherige Verfahren der Landesförderung, die über die Bezirksregierungen abgewickelt wurde. Die Sportvereine erfüllen viele wichtige Aufgaben in der Gesellschaft. Diese werden inzwischen als selbstverständlich hingenommen und gehören zum alltäglichen Umfeld. Jede/r vierte Bundesbürger/in ist Mitglied in einem Sportverein: dieser hohe Organisationsgrad erfordert eine genauere Betrachtung der positiven Bedeutung und der Leistungen, die der Sportverein für die Gesellschaft und für sein Umfeld erbringt. In der alltäglichen Diskussion, wenn es um den Stellenwert des Sports in der Kommune sowie um Mittelzuweisungen geht, sind diese Aspekte grundlegende Argumente für die Begründung des Sports und die Sicherung und Stabilisierung der Rahmenbedingungen vor Ort. Sankt Augustin den 08.10.2004 Ab Oktober zusätzlicher IndoorCyclingKurs für Zehnerkarten.
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Am 13. August 2004 beginnen mit der Eröffnungsfeier in Athen die Spiele der XXVIII. Olympiade. Zweidrittel der Menschheit werden an den Bildschirmen dieses größte Sportereignis der Welt verfolgen.
Die Olympische Bewegung ist aber mehr als die vielen Wettbewerbe um olympische Medaillen. Seit Coubertin die Idee der Olympischen Spiele der Moderne verwirklichen konnte, sah er in der Olympischen Bewegung auch das ständige Bemühen um humanistische Ziele wie Frieden, keine Diskriminierung, Fairness, Leistungsstreben. Mit diesen Idealen sollte vor allem die Jugend erzogen werden. Zur Olympischen Bewegung gehört auch die olympische Erziehung.
Aus diesem Grunde lädt der Stadtsportverband St. Augustin zu zwei Veranstaltungen ein:
zur Eröffnung der Ausstellung
"Olympische Erziehung"
am Dienstag 25.Mai 2004, 19.00 Uhr
im Foyer des Rhein-Sieg-Gymnasiums.
Den Eröffnungsvortrag hält Uwe Wick (Universität Essen),
der zusammen mit Prof. Dr. Roland Naul (Universität Essen) und Rolf Gessmann (Deutsche Sporthochschule Köln) die Ausstellung konzipiert hat.
Wir würden uns freuen, wenn die Übungsleiter der Vereine, die Lehrer der Stadt und möglichst viele Schüler der Sekundarstufe I an der Eröffnung teilnehmen würden.
Die Ausstellung kann bis zum 11.06.04 in Sankt Augustin besichtigt werden.
"Olympia ruft: Macht mit!"
Ein Wettbewerb für Schüler
Olympischer Kunstwettberwerb für Grundschüler, ein Olympiaquiz für 14-18jährige und ein finanzieller Anreiz zu einer olympischen Projektwoche im Schuljahr 2004/2005.
Wir würden es begrüßen, wenn möglichst viele Schüler bzw. Klassen teilnehmen würden.
Ausschreibungen zu den Schüler Wettbewerben:
Der Stadtsportverband Sankt Augustin schreibt im Olympiajahr 2004 für alle Schülerinnen und Schüler der Stadt sowie Kinder und Jugendliche der Sportvereine einen
Olympia Wettbewerb in drei Disziplinen aus:
Welches Kind (acht bis zehn Jahre) malt das schönste Olympiabild, formt die schönste Olympiaskulptur oder arbeitet für Olympia in anderen Kunsttechniken?
Die Objekte müssen bis zum 10. Juni 2004 beim SSV abgeben sein. Sie werden von einer Jury bewertet und anlässlich der Preisverleihung am 18. Juni ausgestellt.
l.-12. Preis: Medaillen, Urkunden, Bücher, Sportgeräte
Jede Schule (Sek I), die im Schuljahr 2004/2005 eine Projektwoche zum Thema „Olympia" durchführt/ erhält eine finanzielle Unterstützung von 100 Euro. Die Schulen melden sich bis zum 18. Juni beim SSV an.
Welcher Jugendliche (14 bis 18 Jahre) kennt die Olympischen Spiele am besten? Der Sieger wird am 18. Juni durch ein Quiz ermittelt. Es finden Vorausscheidungen statt. Anmeldung zur Teilnahme bis zum 25. Mai beim SSV.
l.-8. Preis: Urkunde/ aktuelles Olympiabuch, Besuch des Deutschen Sport- und Olympiamuseums in Köln (Fahrt, Eintritt, Führung und Imbiss).
Siegerehrung
Die Siegerehrung im olympischen Wettbewerb des SSV findet am 18. Juni 2004 um 18.00 Uhr im Haus Menden statt. Die Ehrungen werden vorgenommen von Prof. Walther Tröger, Ehrenvorsitzender des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland und Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees.
Die Olympische Erziehung greift den Olympischen Gedanken Baron Pierre de Coubertin wieder auf: das gegenseitige Bemühen um die persönlich beste Leistung im Wetteifer mit anderen – unter Einhaltung der Regeln und es Fair Play. Ohne diese Prinzipien ist eine Olympische Erziehung nicht möglich. Aber auch die Vermittlung von Wissen über die Eigenarten und Besonderheiten im Sport, seine Verbindungen zur Kultur und die verschiedenen Erscheinungsformen des Sports in unserem Alltea gehören zu den Aufgaben der Olympischen Erziehung. Der Begriff der Olympischen Erziehung umfasst deshalb mehrere Aufgaben, die sportliches Können mit sozialem handeln verbinden und dabei Wissen über moralisches Verhalten im Sport und im Alltag ausdrücklich mit einbeziehen. Dabei ist die Olympische Erziehung kein Spezialthema nur für junge Leistungssportler und zukünftige Medaillengewinner bei Olympischen Spielen. Sie ist vielmehr eine Erziehungsaufgabe für alle Kinder und Jugendlichen in Schule und Verein.
Die zentrale Aufgabe der Olympischen Erziehung besteht darin, die Möglichkeiten einer Erziehung durch Sport im Sinne des ursprünglichen Olympischen Gedankens wieder nutzbar zu machen.
Die zentralen Ziele der Olympischen Erziehung können mit fünf Begriffen – „Lernen wollen“, „Leistung zeigen“, „Fair verhalten“, „Fremdes achten“ und „Solidarisch handeln“ – beschrieben werden, die zusammengefasst das Leitthema wiedergeben: olympisch leben.
Die Tafeln der Ausstellung thematisieren die historischen Ursprünge des Olympischen Erziehungsgedankens bei Coubertin und gehen auf die Entfaltung des Begriffs und Förderung der Olympischen Erziehung durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) und das Nationale Olympische Komitee für Deutschland (NOK) ein. Dazu gehören die Olympischen Spiele und deren verschiedene Symbole wie z. B. Olympische Ringe, Olympische Fahne, Olympische Flamme, Olympischer Eid als weltweit sichtbare Festkultur der Olympischen Bewegung. Es wird erläutert, wie die Olympische Erziehung in den verschiedenen Schulstufen und Schulformen altersgemäß im Sportunterricht und in Verbindung mit anderen Fächern in der Schule nutzbar gemacht werden kann.
Aber auch die Jugendarbeit in unseren Sportvereinen und im Behindertensport sind Lernorte für eine Olympische Erziehung, die nicht vergessen werden dürfen. So sind Eltern und Sportlehrer, Übungsleiter und Trainer wichtige „olympische Lernhelfer“ für unsere Kinder und Jugendlichen. Sportfeste in Schule und Verein bedürfen, wenn sie den olympischen Gedanken als Fest und Kultur aufgreifen, einer besonderen Gestaltung. Dafür werden Beispiele genannt. Die Ausstellung stellt aber auch Rückfragen, welche Beachtung die Olympischen Werte in den Medien, im Internet und in der Wissenschaft finden. Abschließend werden die pädagogischen Aufgaben und Ziele der Olympischen Erziehung unter dem Motto „olympisch leben“ aus der Sicht der Nachhaltigkeit bei der Planung und Durchführung von Olympischen Spielen mit dem Gebot für einen dopingfreien Spitzensport und als eine individuelle Werthaltung zusammengefasst, die bei der Bewältigung von aktuellen Herausforderungen in unserer Gesellschaft unverzichtbar ist.
In der Ausstellung werden die 20 Plakate durch ausgewählte Exponate aus der olympischen Geschichte ergänzt, darunter Sieger- und Teilnehmermedaillen sowie Fackeln aus der Olympia-Sammlung von Karl-Heinz Frenzen und Maskottchen aus dem Deutschen Sport- und Olympiamuseum Köln.
Allen Partnern und Trägern der Ausstellung, allen Kolleginnen und Kollegen, die an diesem Ausstellungsprojekt mit Rat und Tat mitgewirkt haben, sei hier für ihr Engagement gedankt. Ebenso Karl-Heinz Frenzen, der uns aus seiner Olympia-Sammlung seine Exponate zur Verfügung gestellt hat.
Roland Naul
Uwe Wick
Essen, im Mai 2003
Mitgliederversammlung des Stadtsportverband am Donnerstag den 04. März 2004
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit laden wir die Vereinsvertreter/innen zu der Mitgliederversammlung des Stadtsportverband Sankt Augustin e.V., am Donnerstag den 04. März 2004 um 18:00 Uhr, im Rathaus Sankt Augustin - Info-Raum 129 (1. Etage), ein.
Tagesordnung:
Im Anschluss an die Versammlung findet um 19:30 Uhr im Kleinen Ratssaal der Vortrag von
Frau Dr. med. Christine Graf, Oberärztin am Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin in der Deutschen Sporthochschule Köln, über das Thema
- Übergewicht und Adipositas im Kindesalter – Was muss man - was kann man tun? -
statt. Zu dem Vortrag sind Sie und ihre Vereinsmitarbeiter herzlich eingeladen.
Übergewicht und Adipositas im Kindesalter gelten heute weltweit als eine tickende Zeitbombe. Neben einer familiären Veranlagung sind Fehlernährung und besonders Bewegungsmangel Ursachen dieser Entwicklung. Diese spiegeln sich in Schlagwörtern wie Fast food und Fernsehen oder Couch-Potato-Syndrom wider.
Diese Kinder leiden unter erheblichen Folgeerscheinungen orthopädischer, aber auch klinisch-internistischer Art.
So zeigt sich in Zusammenhang mit dem erhöhten Körpergewicht eine Zunahme des Alterszuckers bereits im Kindes- und Jugendalter.
Darüber hinaus finden sich erhebliche psychosozialen Konsequenzen. Ein geringes Selbstwertgefühl, Hänseleien etc. führen zu einer verstärkten Isolation und damit einem weiteren Rückzug unter anderem aus dem sportlichen Leben.
Ein Teufelskreis also, den es – auch mithilfe der Vereine - gilt, frühzeitig zu durchbrechen.
Die Spiel- und Sport-Gemeinschaft (SSG) Sankt Augustin baut eine Taekwondo-Gruppe auf. Als Trainer wurde Amir Sultani Mohammad verpflichtet, der seine Heimat Afghanistan in Athen vertreten wird, wo die koreanische Kampfkunst Taekwondo erstmals olympische Sportart sein wird. Der 34 Jahre alte Diplomingenieur für Weinbau floh mit seiner Mutter und den beiden Schwestern nach Deutschland, nachdem Islamisten seinen Vater ermordet hatten. Das Foto zeigt Sultani (links) mit dem SSG-Vorsitzenden Gustl Houtrouw nach Abschluss des Vertrages vor der Statue des hl. Augustinus auf der Marktplatte.
Der Trainingsbetrieb beginnt offiziell am Dienstag, dem 02. März 2004, um 18.00 Uhr, im Gymnastikraum Nr. 3 des Schulzentrums Niederpleis. Insgesamt sind pro Woche drei Trainingseinheiten vorgesehen. Die Termine: Dienstag von 18.00 bis 19.30 Uhr im Gymnastikraum Nr. 3 Schulzentrum Niederpleis, Mittwoch 17.15 bis 18.45 Uhr im Spiegelsaal des Schulzentrums Menden und Freitag von 20.00 bis 21.45 Uhr ebenfalls im Spiegelsaal des Schulzentrums Menden.
Die ersten vier Trainingseinheiten dienen der Orientierung und sind kostenlos, unabhängig vom Zeitpunkt der Anmeldung. Für den Anfang genügt normale Sportbekleidung. Das Mindestalter für die Teilnahme beträgt zehn Jahre. In der Aufbauphase üben alle Altergruppen gemeinsam. Eine Differenzierung nach Leistung und Alter will Sultani erst vornehmen, wenn er seine Schützlinge genau kennt.
Amir Sultani stammt aus der afghanischen Hauptstadt Kabul, wo sein Vater in der Zeit der sowjetischen Besatzung Chef der Zentralbank war. 1995 wurde er von den islamistischen Siegern des Bürgerkrieges erschossen. Die Familie konnte fliehen. Amir hatte damals eine Anstellung in der Kabuler Weinkellerei KAM. In der Hauptstadt eröffnete er auch eine eigene Taekwondo-Schule, nachdem er die Prüfung zum 1. Meistergrad (Dan) abgelegt hatte. Studiert hat er in Odessa in der Ukraine, wo er nach der Prüfung zum 2. Meistergrad ebenfalls eine Taekwondo-Schule gründete. 1992 wurde er Mitglied der Nationalmannschaft.
Taekwondo, so sagt Sultani, heiße wörtlich übersetzt "Weg des Fußes und der Hand". Entwickelt wurde die Kampfkunst in Korea als ein System der Selbstverteidigung ohne Waffen. Körperbeherrschung und Selbstbeherrschung sind die Eigenschaften, die er im Training entwickeln will. Darum, so sagt er, diene Taekwondo auch der Persönlichkeitsentfaltung.
Für Fragen stehen Amir Sultani unter der Nummer 0160/4941126 und Gustl Hourouw unter der Nummer 02241/338852 zur Verfügung.
Der aufrechte Gang hat unseren Rücken zu einem störanfälligen Körperbereich gemacht. Um uns gut durchs Leben zu tragen braucht die Wirbelsäule eine ausgewogene und harmonische Rücken- und Bauchmuskulatur.
Wahrnehmungs- und Entspannungsübungen.
Dieser Kurs ersetzt keine med. physiotherapeutische Behandlung.
Inhalte und Ziele:
a.) Verbesserung der motorischen Eigenschaften wie Kraft, Beweglichkeit und Koordination in Form einer funktionellen Gymnastik mit Einsatz von Kleingeräten und Musik.
b.) Körperwahrnehmung als Grundlage zu einer gesundheitsorientierten, rückenfreundlichen Veränderung des Verhaltens im Alltag, sowie praxisnahe Tipps.
c.) Haltungsschulung (Prävention) eine wichtige Komponente besteht darin, die Leistungsfähigkeit, sowie die Verbesserung der Haltungs-Bewegungsqualität zu fördern.
Ihre Ansprechpartnerin:
Inge Gerding,
anerkannte diplomierte Übungsleiterin für Wirbelsäulengymnastik und Rückenschule ausgezeichnet durch den Landessportbund.
Tel. 02241-331701
Die Kurse werden im Haus Lauterbach in Sankt Augustin - Birlinghoven, Mühlenweg durchgeführt.
Weitere Informationen gibt es zu Veranstaltungen auf der Homepage des TV Hangelar unter: www.tvhangelar.de e-Mail: info@tvhangelar.de
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