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23.12.08 Jahresrückblick 2008 des Stadtsportverband Sankt Augustin
07.12.08 Willi Schopp wurde Ehrenbürger in Sankt Augustin
02.12.08 Sankt Augustiner - Weltklasse im Showdance
29.11.08 Die Gewinner stehen fest! 4 Sankt Augustiner Vereine erhalten Förderpakete!
27.11.08 Riesen Erfolg für die Hockeyabteilung der SSG Sankt Augustin A-Jugend
06.11.08 Olympiasieger Benjamin Kleibrink - Fechter stehen Spalier
28.10.08 Der "große" Mark Dragunski trainierte die kleinen Handballer der HSG
28.10.08 Subkoordinierungsstelle für den Offenen Ganztag -SSV Sankt Augustin-
16.10.08 262 Läufer hielten Hangelar beim 27. Volkslauf in Bewegung
10.10.08 Informationen aus dem Sportabzeichen - Stützpunkt Sankt Augustin
06.10.08 Shirina Einmal und Lucky Mond - europäische Spitzenklasse im Showdance
30.09.08 6. World Forum „Sport und Erziehung für die junge Generation“in Busan-Korea
19.09.08 RWE Rhein-Ruhr sponsert Beamer für den StadtSportVerband Sankt Augustin
19.09.08 Neuauflage des Sport- und Freizeitplanes führt zu Lauf- und Wanderstrecken
18.09.08 Lennartz beleuchtet Sankt Augustins erste zehn Jahre von der Gründung bis 1979
13.09.08 Erfolgreiche Sankt Augustiner Jugendliche im DiscoDance
13.09.08 KSK Rhein-Sieg-Sportförderpreis 2008, Anmeldung bis zum 02.10.2008
13.09.08 Mit Konzentration zum Meistertitel der Stadtjugendmeisterschaft im Schach
06.09.08 „China, China, sorry!“ Bericht zu den Spielen der XXIX. Olympiade 2008 in Beijing
27.08.08 Sporthistoriker Karl Lennartz plädiert für weniger Legenden und mehr Quellenforschung
18.08.08 Halbzeit bei den olympischen Spielen aus Beijing von Karl Lennartz
06.08.08 Ausstellung "Olympische Skizzen" im Siegburger Stadtmuseum
06.08.08 Karlheinz Baum wird Disziplin-Assistent im Deutschen Fechterbund
29.07.08 Aktion E.ON / DOSB - 1.000 Förderpakete - Energie für den Sport
02.07.08 Olympische Legenden - Karl Lennartz Vorlesung in Tartu (Estland)
24.06.08 Sport- und Spielfest der Schulen im Sportzentrum Sankt Augustin
18.06.08 Weltrekord - Sankt Augustiner Schüler dribbelten sich ins Guinness Buch
11.06.08 Mini EM der Sankt Augustiner Grundschulen beim SV Menden
09.06.08 Olympisches Flair im Haus Menden beim Konzert der Musikschulen
02.06.08 Gutenbergschüler starten Projektwoche mit Sponsorenlauf für Kinderklinik
31.05.06 Schüler-Schnellschach-Pokal der Schachjugend Mittelrhein in Sankt Augustin
19.05.08 Birgit Lennartz siegt zum achten Mal beim Rennsteiglauf in Thüringen
30.04.08 Die "Sportangebote in Sankt Augustin 2008" wurden neu aufgelegt
12.04.08 Sankt Augustiner Bon(n) Roses erfolgreich bei der Deutschen Meisterschaft
10.04.08 Karl Lennartz als 1. Vorsitzender des SSV wieder gewählt
19.03.08 Deutscher Meister wurde mit "Weekend Feeling" die Production Manuela Einmal
12.03.08 Marc Wingendorf für deutsche Nationalmannschaft U15 nominiert
10.03.08 Lennartz zu Gast bei dem Kongress der Britischen Olympischen Akademie
26.02.08 Aufruf zum Wettbewerb "GESTALTE DEIN OLYMPIA"
14.02.08 Karl Lennartz zu Gast bei IOC-Präsident Jacques Rogge
23.01.08 Hans-Dieter Steffen als Vorsitzender der Sportjugend wiedergewählt
26.01.08 Marc Knülle nominiert für das Qualifikationsturnier in Santiago del Chile
06.01.08 Mannschaften kickten um Stadtmeistertitel 2008 in Sankt Augustin
Jahresrückblick 2008 des Stadtsportverband Sankt Augustin
Das Jahr 2008 geht in wenigen Tagen zu Ende. Zurückblickend war es für den StadtSportVerband sehr arbeitsreich und erfolgreich.
Im April führten wir im Kleinen Ratssaal unsere 4. Jahreshauptversammlung mit Wahlen durch. Unsere Vereine waren mit der Arbeit des Vorstandes zufrieden und wählten ihn geschlossen wieder. Beigeordneter Marcus Lübken unterrichtete über die Aktion der Stadt, mit Hilfe der Möglichkeiten von Private Public Partnerchip neue Sportstätten zu errichten und vorhandene zu modernisieren. Im Lenkungsausschuss der Stadt für diese Vorhaben sind wir vertreten und werden auch gehört.
Die Verwaltungsspitze, das Sportamt und die Fraktionen der Stadt arbeiteten wie immer eng mit uns zusammen.
Nach wie vor bieten wir in fast allen Grundschulen in Sankt Augustin und in der Gutenbergschule Ganztagsbetreuung an. Die Schulen haben unser Angebot angenommen und nutzen es. Wir haben unseren Übungsleiterpool ausgeweitet, damit das sportliche Bewegungsangebot an den Schulen von schulnahen Vereinen wahrgenommen werden kann. Gleichberechtigt sitzen wir am Runden Tisch, dem Gesprächskreis der Stadtverwaltung, der Grundschulen und der Träger der Offenen Ganztagsschulen. In Anerkennung für die dort geleistete Arbeit ernannte der KSB Rhein-Sieg den SSV im Oktober zur OGS-Subkoordinierungsstelle.
Im Frühsommer organisierten wir in Zusammenarbeit mit den Musikschulen von Sankt Augustin und Siegburg drei Konzerte mit olympischer Musik, beim Tag der Musikschulen in Heisterbacherrott, im Haus Menden und im Sport und Olympia Museum in Köln. Beim Kölner Konzert konnten wir einen Mitschnitt machen und eine CD pressen lassen.
Die Sportjugend im StadtSportVerband richtete unmittelbar vor den Sommerferien die Schulstadtmeisterschaften im Fußball auf der Anlage des Sportzentrums und mit dem SV Menden zusammen die Mini EM in Menden aus.
Die Zusammenarbeit mit unseren Sponsoren könnte nicht besser sein. So konnten wir in diesem Jahr die dritte Auflage des Sportwegweisers „Sport in Sankt Augustin“ und die zweite Auflage des Stadtplans „Sport- und Freizeitplan Sankt Augustin“ herausgeben.
Im August 2008 fanden in Peking die Spiele der XXIX Olympiade statt. Mehrere Sportler aus dem Raum Köln gewannen Goldmedaillen. Zwei Olympiasieger besuchten unsere Gymnasien und wurden von vielen hundert Schülern begeistert empfangen. Der Fechter Benjamin Kleibrink vom OFC Bonn, Olympiasieger im Florettfechten, besuchte das Rhein-Sieg-Gymnasium und der Goldmedaillengewinner im Weitsprung bei den Paralympics, Wojtek Czyz von der Deutschen Sporthochschule Köln, das Albert-Einstein-Gymnasium.
Wie schon in den Vorjahren haben wir unseren Kalender, den wir gemeinsam mit der International Society of Olympic Historians und dem Olympischen Studienzentrum der Deutschen Sporthochschule Köln herausgeben.
Der Vorstand des StadtSportVerbandes wünscht allen seinen Mitgliedern und Freunden, sowie den Mitarbeitern der Stadt ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009.
Stadtsportverband Sankt Augustin - Dezember 2008
Dr. Karl Lennartz 1.Vorsitzender
07.12.08
Willi Schopp wurde Ehrenbürger in Sankt Augustin.
Am Samstag, 06.12.2008, feierte er seinen 80. Geburtstag und am Sonntag, 07.12.08, wurde ihm die Ehrenbürgerschaft verliehen: zwei große Tage im Leben des Willi Schopp, ein „Buisdorfer Urgestein“, wie er in den Ansprachen gestern zu seinen Ehren in Haus Buisdorf genannt wurde. Einstimmig hatte der Stadtrat beschlossen, Ihm die Ehrenbürgerrechte zu verleihen. Die Stadt hat bislang erst fünf Mal die Ehrenbürgerschaft ausgesprochen.
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02.12.08
Sankt Augustiner - Weltklasse im Showdance
Riesa 2008 war eine sehr erfolgreiche Weltmeisterschaft für die von Manuela Einmal trainierten Tänzer.
Die größten Erfolge waren der 5. Platz der Production, genau der Platz den wir erträumt haben,
und der 6. Platz von Shirina Einmal und Lucky Mond im Finale: der Hammer!!!
Sehr gut auf der WM-Bühne haben sich aber auch Alex Findeisen und Aline Berchem sowie Shirina im Solo, die jeweils die Hälfte der Konkurrenten schlagen konnten. Alex im Solo zeigte eine gute Show und konnte einige Bulgaren und Russen hinter sich lassen.
Wir sind sehr glücklich und hatten eine tolle Zeit in Riesa, das teilte uns Manuela Einmal mit.
Die Gewinner stehen fest! E.ON vergibt 1.000 Förderpakete -
4 Sankt Augustiner Vereine sind dabei!! Glückwunsch an die Vereine.
Der Stadtsportverband hatte im Juli 2008 die Sankt Augustiner Vereine aufgerufen, sich an der von E.ON und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gestarteten Aktion " 1.000 Förderpakete" zu bewerben.
Gute Chancen auf ein solches Förderpaket hatten alle Breitensportaktionen, die neben der sportlichen Entwicklung der Mitglieder auch das soziale Miteinander fördern. Nun wurden aus dem großen Teilnehmerpool die 1.000 förderungswürdigsten Projekte ausgewählt.
Gesucht wurden z. B. Breitensportaktionen, die darauf abzielen, Kinder und Jugendliche frühzeitig für den Sport und ein gesundes Leben zu begeistern. Oder auch Sportprogramme, die dazu beitragen, dass alle Familienmitglieder - ob jung oder alt - gemeinsam Sport treiben.
Eine prominente Jury hat jetzt die besten Breitensportaktionen ausgewählt.
Mit der Aktion 1.000 Förderpakete will E.ON das sportliche und soziale Engagement im Breiten- und Nachwuchssport belohnen und dazu beitragen, dass Wünsche wahr werden.
Die gemeldeten Projekte der Sankt Augustiner Vereine,
- Shotokan Karate Dojo Yujo e.V.,
- Spielvereinigung Niederpleis 04 e.V.
- Spiel- u Sport-Gemeinschaft Sankt Augustin e. V.
- Verein zur Förderung der Kinderklinik und des Deutschen Kinderherzzentrums Sankt Augustin e.V.,
fanden die Zustimmung der Jury und werden durch großzügige Geldpreise in der Projektarbeit unterstützt.
Der Stadtsportverband freut sich mit den Gewinnern, die sich dem Aufruf zur E.ON Aktion angeschlossen haben und jetzt mit ihrem Projekt zu den Gewinnern gehören.
Mehr von der Aktion steht im folgenden Text und auf der Webseite www.eon.com/de/unternehmen/24621.jsp
Riesen Erfolg für die Hockeyabteilung der SSG
Männliche Jugend A gewinnt die Meisterschaft im Rheinbezirk
Den größten Erfolg der letzten 10 Jahre für die SSG Sankt Augustin errang die männliche Jugend A. Sie gewann mit knappem Vorsprung
die Meisterschaft auf dem Kleinfeld in der Verbandsliga Rhein-Bezirk. Nach anfänglichen Problemen im ersten Turnier blieb die Mannschaft in den folgenden 3 Turnieren ungeschlagen. Die erfolgreiche Mannschaft spielte mit Andreas Büchler (Tor), Michael Daas, Paul Walterscheid, Marc-Jonas Preuß, David Mennekes, Pascal Struth, Bastian Krupp, Christian Büchler und Kai Kraft. Die erfolgreichsten Torschützen der abgelaufenen Spielzeit waren Christian Büchler, Bastian Krupp und Pascal Struth. Trainiert wird die Mannschaft von Sebastian Krämer, betreut wurde sie von Johannes Büchler und Achim Struth.
Übrigens - die Hockeyabteilung sucht noch weitere Spieler/Spielerinnen für die Jungen- und Mädchenmannschaften im Alter von 8 bis 18 Jahren.
Interessenten melden sich bei A. Struth Tel: 02241/332819
Abschlußtabelle - Rhein:
1. SSG St. Augustin 32
2. SG Palotti Rheinbach 30
3. SC Buchenh. Horrem 19
4. HTC SW Troisdorf 19
5. Pulheimer SC 16
6. SG Erftstadt 12
06.11.08
Olympiasieger Benjamin Kleibrink
Fechter stehen Spalier
Den jungen Champion Benjamin Kleibrink, der im August in Peking die Einzel-Goldmedaille im Florett errungen hatte, empfing die von Wessel angeleitete Fecht-AG standesgemäß im weißen Dress und mit zum Spalier hochgereckten Floretten. 
Schüler der Fecht-AG bildeten am Eingang zur Aula ein Spalier für den prominenten Gast, der die olympische Fackel in den Saal trug.
Schüler der Fecht-AG bildeten am Eingang zur Aula ein Spalier für den prominenten Gast, der die olympische Fackel in den Saal trug. Eine Olympiasiegerin hat das Rhein-Sieg-Gymnasium ohnehin aufzuweisen. Sportlehrerin Ute Wessel gewann 1984 in Los Angeles Mannschaftsgold mit den Fechterinnen. Wessel und Kleibrink trainieren übrigens im selben Verein, dem Olympischen Fechtclub Bonn.
In der mit hunderten Schülern besetzten Aula erklang zunächst die olympische Hymne, als Gold-Junge Kleibrink auf der Bühne angekommen war. Sodann wurde auf einer großen Video-Leinwand die entscheidende Phase des Finales gezeigt, in dem er den Japaner Yuki Ota mit 15:9 geschlagen hatte. Der Stadtsportverband Sankt Augustin, vertreten durch den stellvertretenden Vorsitzenden Heinz-John Cordes, hatte den 23 Jahre alten Olympiasieger eingeladen, der in Köln Sportwissenschaft studiert.
Karl Lennartz moderierte das Gespräch mit Wessel und Kleibrink, der sich auch den Fragen der beiden Schülerinnen Ann-Sophie Preuß und Angelina Rodermel stellte. Bevor er zum Abschluss den Schülern Autogramme gab, wagten sowohl Ute Wessel als auch Schulleiter Jürgen Franz ein kurzes Schau-Duell gegen den Champion.
Text und Foto Susanne Issig, Rhein-Sieg-Anzeiger
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Weitere Fotos von der Veranstaltung gibt es hier zu sehen >>>>>>
28.10.08
Koordinieren, Werfen, Spielen & Spaß haben
Der "große" Mark Dragunski trainierte die kleinen Handballer der HSG
Da staunten die E-Jugendspieler der HSG-Niederpleis/Sankt Augustin nicht schlecht, als der 2,14 Meter große Mark Dragunski in der Sporthalle des Albert-Einstein-Gymnasiums in Niederpleis auftauchte.
Der berühmte Handballer war gekommen, um eine Trainingseinheit mit den jungen Nachwuchsspielern zu absolvieren. Auf Initiative eines Spielervaters und Severin Schäfer, dem E-Jugendtrainer der HSG, ist das sportliche Highlight zustande gekommen.
Mit zwei Europa-Cup-Siegen, einem Pokalsieg, einem Europameistertitel und dem Gewinn der Silbermedaille bei der Olympiade in Athen, hat der ehemalige Kreisläufer und Nationalspieler einiges aufzuweisen. Im Sommer 2008 beendete der erfolgreiche Sportler nach 420 Bundesligaspielen seine aktive Karriere als Spieler. Seine Profi-Laufbahn begann er bei Eintracht Hagen und es führte ihn weiter nach Essen, Nettelstedt, Lübbecke, Flensburg und Gummersbach.
In 117 Länderspielen warf er 174 Tore. Derzeit ist er als Jugendbeauftragter beim Bundesligisten TUSEM-Essen tätig. Das Training, an dem insgesamt 30 Jungen und Mädchen im Alter zwischen sieben und zehn Jahren teilnahmen, begann mit leichten Aufwärmübungen. Mit großer Begeisterung nahmen die Kinder das insgesamt 90minütige Trainingsprogramm mit Koordinationsübungen, Wurftechnik und spielerischen Elementen an. Nicht nur von Sebastian (7) und Vanessa (9) war zu hören, dass die Einheit riesigen Spaß gemacht hat.
Nach übereinstimmender Aussage von HSG Trainer Schäfer, Abteilungsleiter Jürgen Steimel und Jugendwartin Andrea Rüdebusch war die Veranstaltung eine willkommene Gelegenheit den Nachwuchs der HSG zu präsentieren. Text und Fotos Reinhard Schneider (rs) - Extra Blatt Sankt Augustin
28.10.08
Subkoordinierungsstelle für den Offenen Ganztag -SSV Sankt Augustin-
die Sportjugend Rhein-Sieg ernennt den Stadtsportverband Sankt Augustin zur Subkoordinierungsstelle für den Offenen Ganztag. Sportjugend Jugendwart Stefan Nohr, Ines Albrecht (Sportjugend Rhein-Sieg) und Heinz-John Cordes (SSV) unterzeichneten am 13.10.2008 die Vereinbarung.
Der SSV ist stolz auf die Ernennung zur Subkoordinierungsstelle für den Offenen Ganztag und betrachtet sie als einen weiteren Ansporn für die zukünftigen Aufgaben des SSV.
Im Rahmen der Info-Veranstaltung “Offener Ganztag” am 28.10.08 im Kreishaus in Siegburg erläuterte Heinz-John Cordes in seinem Vortrag “Die Meilensteine zum OGS Übungsleiter-Pool”die Eckpunkte auf dem Weg vom Start bis zum Abschluß in Sankt Augustin. Den Vortrag finden Sie hier
12.10.08
262 Läufer hielten Hangelar in Bewegung
Zum 27. Mal hatte der TV Hangelar 1962 zu seinem Volkslauf eingeladen
Bericht und Foto: Thomas Heinemann Extra Blatt Sankt Augustin
Nicht zu kalt und nicht zu warm präsentierte sich den Läufern am vergangenen Samstag das Oktoberwetter in Hangelar. Bei strahlendem Sonnenschein liefen 203 Sportler um den Flugplatz.
Allein die Vorbereitungen für das Sportevent rund um Hangelar waren für die über 50 Helfer des Volkslaufes mit einem Marathon vergleichbar. Während die Schüler bei ihren Wettkämpfen um die 800 Meter und 1000 Meter-Disziplinen auf dem Sportplatz ihre Runden drehten, mussten auf den Rundparcours am und um den Flugplatz dutzende Schilder verteilt, Pfeile auf die Läuferstrecken gepinselt und Streckenposten und Sanitäter der Malteser positioniert werden. Stark in der Leistung präsentierten sich die Schülerinnen. Von den 38 jungen Teilnehmern der 800 Meter-Disziplin konnte sich Vanessa Wermes vom TUS Meindorf mit 4 Minuten und 32 Sekunden auf den ersten Platz der Schülerinnen sowie Jannik Stein vom VFL Engelskirchen mit 3 Minuten und 19 Sekunden auf den ersten Platz der Schüler laufen. Auf der 1000-Meter Distanz siegten bei den Schülerinnen Katharina Axmacher (4:07min) sowie Benjamin Müller bei den Schülern (3:36min). In der Gesamtwertung des 3,8km-Jedermannlaufes, bei dem 21 Teilnehmer an den Start gingen, gewannen Robin Waters vom PSV Bonn (13:09min) als bester Läufer und Katharina Matter aus Bonn (15:13min) als schnellste Läuferin.
Einmal rund um den Flugplatz, vorbei am Bahnhof Menden, dem Friedhof und dem Freibad zurück nach Hangelar wagten sich 203 Läufer. Der schnellste der 168 Männer war Christian Osten vom Brühler TV (34:27min), Burkhard Lennartz von der LLG St. Augustin wurde sechster (37:37min), schnellste der 35 Läuferinnen war Brigitte Swietlik (44:44). (th)
ein Bericht zu dem Volkslauf von Werner Freytag aus dem General Anzeiger 13.10.08
10.10.08
Breitensport im Stützpunkt
Informationen aus dem Sportabzeichen - Stützpunkt Sankt Augustin
- vielfäItiges Angebot an Abzeichen im Bereich des Sports -
Im Bereich des Sportabzeichen - Stützpunktes Sankt Augustin, werden jährlich die unterschiedlichsten Abzeichen aus dem Bereich des Breitensports erworben. Ganz im Vordergrund steht der Erwerb des Deutschen Sportabzeichens.
Hier hatte der Stützpunkt im Jahr 2007 zu einem kleinen „Höhenflug" angesetzt und - 1.032 Sportabzeichen erreicht. Darunter waren auch (oder nur?) 593 Sportabzeichen aus den Reihen der etwa 6.000 Schülerinnen und Schüler der 17 Schulen in Sankt Augustin.
Hier wünscht sich der Stützpunktleiter natürlich höhere Werte. So, nach dem Deutschen Sportabzeichen folgt dann aber, und dies ist gar nicht so erstaunlich für denjenigen, der die Hintergründe kennt, das Bayerische Sport - Leistungs -Abzeichen. Gut angenommen wird, sehr zur Freude des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, das Laufabzeichen in allen seinen unterschiedlichsten Stufen und Anforderungen, einschließlich des Marathonabzeichens. Das Walking/ Nordic -Walking-Abzeichen ist -besonders im Seniorenbereich- immer mehr gefragt. Dagegen ist der Erwerb des Mehrkampfabzeichens (überwiegend Drei- und Fünfkamp) in den Reihen der Breitensportler jährlich ganz unterschiedlich. Hier ist die jeweilige Wetterlage im Laufe des Jahres von großer Bedeutung. Dabei ist es mit dem Dreikampf noch recht gut bestellt. Anders ist es schon mit dem Fünfkampf. Aber hier sind die Disziplinen vielleicht auch etwas herausfordernder, wer geht schon im Breitensport oft mit Speer oder Diskus auf den Sportplatz?.
Einen besonderen Punkt bei allen Abzeichen bildet natürlich die Deutsche Sportkrone, deren Erwerb schon „etwas mehr als nur die Sportabzeichennorm'" von den Absolventen abverlangt. Aber die Nachfrage scheint in diesem Jahr etwas größer zu sein, als es in den vergangenen Jahren war. Bisher waren es hier Breitensportler, die sich dieser Herausforderung stellten. In diesem Jahr sieht es so aus, als würden auch zwei Damen den Erwerb der Deutschen Sportkrone angehen. Vor einigen Jahren hatte der Chronist schon einmal über die Sportkrone berichtet. Ein großes Echo war nicht das erhoffte Ergebnis aber - die Sportkrone wird schon von "Einzelkämpfern'" erworben.
Noch einmal Deutsches Sportabzeichen: Im Stützpunkt Sankt Augustin wurden im Jahr 2007 insgesamt 1.032 Sportabzeichen erworben. Dies brachte dem Stützpunkt unter den 19 Städten und Gemeinden des Kreises, den 6. Platz ein. In den Vorjahren hatte Sankt Augustin stets den 5. Platz inne. Auch der 6. Rang im Jahr 2007 ist natürlich keine schlechte Position. Aber, wir haben in Sankt Augustin allein durch die große Zahl an Schülern /Jugendlichen die Möglichkeit, hier noch einiges zu verbessern. Nur, es beteiligen sich (so war es bisher) von den schon aufgezeigten 17 Schulen, meist doch nur 8 (Acht !) an der Aktion „Sportabzeichen".
Manfred H. Huchler Stützpunktleiter -14- Sankt Augustin
06.10.08
Shirina Einmal und Lucky Mond - europäische Spitzenklasse im Showdance!
Shirina und Lucky errangen einen hervorragenden 4. Platz bei den Europameisterschaften, am 4.10.2008, in Dunaujvaros / Ungarn in der Disziplin Showdance Duo Adults.
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30.09.08
6. World Forum „Sport und Erziehung für die junge Generation“in Busan-Korea
Dr. Karl Lennartz, Vorsitzender des Stadtsportverbandes und des Kultur-, Sport- und Freizeitausschusses der Stadt Sankt Augustin hielt sich eine Woche in Korea auf. Er nahm am 6. World Forum „Sport und Erziehung für die junge Generation“in Busan, als Mitglied der Kommission für Kultur und Olympische Erziehung des IOC und Präsident der Internationalen Society of Olympic Historians, an dem Kongress vom 25.-27. September 2008 teil.
Weitere Kongressteilnehmer aus Deutschland waren u.a. Klaus Schormann - Präsident des Deutschen und des Internationalen Verbandes für Modernen Fünfkampf, Walther Tröger - Ehrenpräsident NOK für Deutschland und IOC-Mitglied, Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper - Präsidentin des Weltrat für Sportwissenschaft und Leibes-/Körpererziehung und Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes, Walter Schneeloch - Präsident des Landesportbundes von Nordrhein-Westfalen und Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes.
Foto von links: Klaus Schormann, Dr. Karl Lennartz, Walther Tröger, Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, Walter Schneeloch
19.09.08
RWE Rhein-Ruhr sponsert einen Beamer für den StadtSportVerband Sankt Augustin
Hermann Roth, kommunaler Gebietsleiter der RWE Rhein-Ruhr überreichte, im Rahmen der Vorstellung des Sport- und Freizeitplan, dem SSV aus dem regionalen Sportsponsoring der RWE einen lichtstarken Beamer.
Mit dem Beamer können jetzt Ausbildungen, Vorträge und Veranstaltungen für den Sport in Sankt Augustin anschaulicher und perfekter präsentiert werden.
Vielen Dank an die RWE Rhein-Ruhr für ihre Unterstützung.
Foto von links: Klaus Schumacher (Bürgermeister), Markus Lübken (Sportdezernent), John Cordes(SSV), Hermann Roth (RWE Rhein-Ruhr) und Karl Lennartz (SSV)
19.09.08
Marathon durch Sankt Augustin
Neuauflage des Sport- und Freizeitplanes führt zu Lauf- und Wanderstrecken
Bericht und Foto: Thomas Heinemann Extra Blatt Sankt Augustin
Schnell vergriffen war die Erstauflage des kombinierten Stadt-, Sport- und Freizeitplanes für Sankt Augustin. Nun wurde die zweite Auflage vorgestellt.
Im November 2005 wurde der erste Plan am Birlinghovener Wanderstübchen von zahlreichen Sportlern bei der Vorstellung direkt in Beschlag genommen. Ein 23,23 Kilometer langer Rundweg stellte die längste von vielen Strecken dar, welche Jens Houtrouw von Sportplan Köln damals mit GPS-Geräten zur Erstellung der Karte abgeschritten war.
Auch der neue Plan enthält Strecken, die ohne große Verkehrsgefährdung zum Spazieren, Wandern, Walken, Joggen, Laufen, Skaten, Rad- und sogar Rollstuhlfahren geeignet sein sollen. 
Übernommen wurde das System der farblichen Kennzeichnung der Wegeigenschaften: auf sehr glatten Belägen über rauen Asphalt bis zu Schotter, Wald-, Feldwegen und unbefestigten Reitwegen kann der ambitionierte Sportler künftig seine Routen planen.
Hilfreich stehen bereits Routenvorschläge in den verschiedenen Naherholungsgebieten wie etwa der Siegaue oder Hangelarer Heide in einem Heft parat, welches im faltbaren Sport- und Freizeitplan integriert ist. Piktogramme und ein Verzeichnis listen darüber hinaus die vielen Sportstätten sowie die sieben Standorte von Schautafeln auf. Letztere sind an Wanderparkplätzen gelegen und beinhalten einen großformatigen Druck des Planes. "Man könnte sogar einen Marathon laufen" bestätigte Dr. Karl Lennartz, Vorsitzender des Stadtsportverbandes SSV. Der Plan verrät wie: Eine 18,6 Kilometer lange Rundstrecke biete mit einer steigungsintensiven Erweiterung über Birlinghoven mit 21,55 Kilometern nahezu eine Halbmarathonlänge, welche man dann eben zweimal laufen dürfte. Gegen eine Schutzgebühr von 1 Euro ist der Plan ab sofort im Bürgerservice, im Buchhandel und auch in den “Apotheken vor Ort” zu erwerben. (th)
18.09.08
Zeitzeuge schreibt Stadtgeschichte
Karl Lennartz beleuchtet Sankt Augustins erste zehn Jahre von der Gründung bis 1979. Dem langjährigen Bürgermeister und politischen Konkurrenten Karl Gatzweiler räumt der Historiker breiten Raum ein.
Bericht/Foto von Ralf Johnen, 19.09.08, Kölner Stadtanzeiger
Er bezeichnet sich als „Fossil“, das in Sankt Augustin von Anfang an alles mitgemacht hat. Auch wehrt sich Karl Lennartz nicht dagegen, als „letzter Mohikaner“ tituliert zu werden. Schließlich ist der Sozialdemokrat dienstältestes Mitglied des Stadtparlaments.
Und weil er nicht nur Zeitzeuge und Chronist ist, sondern zudem promovierter Historiker, war Lennartz sozusagen prädestiniert für die Aufgabe, eine umfangreiche Abhandlung über die ersten zehn Jahre der jungen Geschichte Sankt Augustins zu verfassen.
Anfängliche Zweifel, seine Gesinnung als „Roter“ könne im zumeist „schwarzen“ Sankt Augustin seiner eigenen Objektivität im Wege stehen, legte der Autor schnell ab: „Ich bin Historiker und denke, das Handwerkszeug zu beherrschen. Dazu kommt bei vielen Ereignissen der Abstand von mehr als 30 Jahren. Und nicht zu vergessen, die Gelassenheit und »Weisheit« des Alters.“ Da sich seine Abhandlung hauptsächlich mit den politisch handelnden Personen befasst, sieht sich Lennartz in seiner Einführung dennoch zu der Warnung veranlasst, dass hin und wieder die Ironie mit ihm durchgehe.
Skeptiker, die nun fürchten, dass das vorliegende Buch als 46. Beitrag zur Stadtgeschichte eine ziemlich trockene Angelegenheit sein müsse, können vielleicht damit neugierig gemacht werden, dass der Autor seine Rolle als Chronist mit vielen persönlichen Beobachtungen und Bewertungen angereichert hat.
Über den langjährigen Bürgermeister und Namensgeber des Rathaus-Vorplatzes, Karl Gatzweiler, weiß Lennartz zum Beispiel nur Gutes zu berichten - obwohl der Mann Christdemokrat war. Und auch die Tatsache, dass Lennartz selbst bei den Kommunalwahlen 1975 vergeblich versucht hat, Gatzweiler sein Amt streitig zu machen, ändert nichts an dem positiven Gesamtbild jenes Mannes, der von 1975 bis 1989 erster Mann der Stadt war.
Obwohl mit Dieter Swatek und Anke Riefers später zwei SPD-Mitglieder die Geschäfte der Verwaltung führten, gesteht Lennartz, dass Gatzweiler im „persönlichen Ranking“ der vier von ihm miterlebten Bürgermeister klar an der Spitze liege. Der Mann, konzidiert der Sporthistoriker, „hatte nur den einen Fehler, dass er für mich nicht in der richtigen Partei war“. Auch die Tatsache, dass sich der 1997 verstorbene Gatzweiler „volkstümlich“ gab, und er Mitglied in gleich einem Dutzend Vereinen war, legt Lennartz ihm nicht als Anbiederei aus: „Dort gab er sich ziemlich neutral und ließ sich nicht »einkaufen«“.
Ein Lehrstück über politischen Führungsstil, denn wie sich Lennartz erinnert, blieb der Konkurrent auch während des Wahlkampfes 1975 stets fair: „Mir ist kein negatives Wort von ihm über mich bekannt.“ All jene, die ein solcher zwischenmenschlicher Umgang wehmütig stimmt, sind mit dem Kauf des Beitrags zur Stadtgeschichte gut beraten. Abgesehen davon hat das knapp 300 Seiten starke Werk natürlich als minutiöse historische Abhandlung ihren Wert für alle überzeugten Augustiner.
Karl Lennartz: „Von der Gemeinde zur Stadt - Der Rat von Sankt Augustin 1969 bis 1979“, Rheinlandia-Verlag, sechs Euro.
13.09.08
Erfolgreiche Sankt Augustiner Jugendliche im DiscoDance
Bericht von Trainerin Manuela Einmal - Tanzschule Lephne-Herbst
Liebe Tänzer, Eltern und Tanzfreunde,
am
13.9.08 fand in Krefeld die Westdeutsche Meisterschaft im DiscoDance statt und wir haben so richtig "abgesahnt".
Nicht nur das wir nur die vordersten Plätze belegten, nein, wir waren auch eindeutige Sieger.
So gwannen Saskia Nettekoven und Mirjam Lautze im Rising Star Wettbewerb der Duos mit eindeutigen 5 EINSEN!!!!!!!
Auch Shirina Einmal und Lucky Mond schafften dies allerdings in der höchsten Duo Klasse den "Superstars". Auch sie bekamen von allen Wertungsrichtern die 1!!!
Einen super Erfolg erlangten auch Alex Findeisen und Aline Berchem mit dem 3. Platz bei den Superstar-Duos.
Und abschließend hat auch die Gruppe MDS klar gewonnen, nämlich auch mit 5 mal der 1 von allen Wertungsrichtern.
Ein toller Auftakt unserer Herbstsaison, ich freue mich sehr und ich hoffe ihr alle freut euch mit!!!!!!!!!!
Liebe Grüße Manuela Einmal
13.09.08
Rhein-Sieg-Sportförderpreis 2008,
Anmeldung bis zum 02.10.2008 an die Stiftung der Kreissparkasse Köln für den Rhein-Sieg-Kreis
Die Stiftung fördert Sport, Kunst, Kultur, Natur und Umwelt im Rhein-Sieg-Kreis und erzielt mit vielen Projekten eine nachhaltige Wirkung.
Ein Projekt
aus dem Bereich Sport ist der jährlich verliehene “Rhein-Sieg-Sportförderpreis“, der sich nunmehr im zwölften Jahr zu einer begehrten Trophäe in der Sportwelt der Region entwickelt hat. Die Jury hat es nicht leicht, aus den vielen Bewerbungen die Preisträger auszuwählen. Nirgendwo wird die soziale Vielfältigkeit deutlicher als bei der Sportförderung, vor allem in den Sportvereinen: Sie gestalten die Freizeit, fordern Leistungen heraus, sie integrieren auf der Grundlage eines gemeinsamen Ziels Jung und Alt, Deutsche und Ausländer, Anfänger und Fortgeschrittene.
Für viele ist der Sportverein die zweite Heimat, wesentlicher Bestandteil individuellen Lebensglücks, Ort fester Freundschaften, fester Kameradschaften.Dies zu stärken, darin sieht die Sportförderung der Stiftung ihr Ziel.
Wer kann mitmachen?
Alle Sportvereine des Rhein-Sieg-Kreises. Einfach bis Freitag, 2. Oktober 2008 eine Beschreibung der förderungswürdigen Aktion oder einen Nachweis der Leistung zusenden.
Bei der ersten Auszeichnung stehen bis zu 5.000,- € im Ziel. Einzelkämpfer, Mannschaften
oder Gruppen sollen hiermit für ihre herausragende sportliche Leistung belohnt werden.
Dieser leistungsorientierte Förderpreis ermöglicht allen Sportlern im Rhein-Sieg-Kreis, egal für welche Sportart sie sich begeistern und wie jung oder alt sie sind, mit dabei zu sein.
Außer einer im offiziellen Wettkampf fair erlangten Leistung gibt es noch die Bedingung, nicht „Großverdiener“ im Sportbereich zu sein - denn nur so kann das grundsätzliche Begehren, Leistungsstarke chancengerecht zu fördern, erfüllt werden.
Bei der zweiten Verleihung wird ein außergewöhnlich soziales Engagement belohnt, z.B. die Integration besonderer Gruppen oder Prävention vor Sucht und Gewalt. Auch diese Auszeichnung ist mit bis zu 5.000,- € dotiert.
Dieses soziale Engagement von Einzelpersonen oder Gruppen in Sportvereinen des Rhein-Sieg-Kreises unterstützt das gesellschaftliche Gemeinschaftsgefühl und erscheint uns genauso förderungswürdig wie eine sportliche Spitzenleistung. Damit soll besonders der vorbildlich kameradschaftliche Geist in den Mittelpunkt gerückt werden.
Die Entscheidung
Entschieden wird von einer Jury. Sie setzt sich aus den Mitgliedern des Beirates „Sport“, einem Mitglied des Vorstandes der Kreissparkassenstiftung und dem Preisträger des Förderpreises 2007 zusammen - damit werden sowohl die Interessen und Zielsetzungen der Stiftung erfüllt, als auch die notwendigen sportlichen Fachkenntnisse mit einbezogen.
Beides ist für eine objektive Beurteilung unabdingbar.
Das Wichtigste im Überblick
- Der Nachweis der sportlichen Leistung und der Zugehörigkeit zu einem Sportverein im Rhein-Sieg-Kreis muss bis Freitag, 2. Oktober 2008 eingereicht sein.
- Bei der Kreissparkasse Köln, Kreissparkassenstiftung für den Rhein-Sieg-Kreis z. Hd. Simone Zens, Neumarkt 18-24; 50667 Köln
- Vorgenannte Auswahlkriterien müssen aufgrund der Fairness eingehalten werden.
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
- Die Preisverleihung findet im Dezember 2008 statt.
Wir wünschen allen Sportlerinnen und Sportlern weiterhin Ausdauer und viel Spaß mit ihrer Sportart und drücken die Daumen für eine herausragende Leistung. Den Vereinen wünschen wir Kreativität bei ihren Initiativen zum sozialen Engagement.
Die Kreissparkassenstiftung für den Rhein-Sieg-Kreis freut sich auf Ihre Bewerbung.![]()
13.09.08
Mit Konzentration zum Meistertitel
Timo Schäfer erobert den Pokal der Stadtjugendmeisterschaft im Schach
Bericht und Foto von Thomas Heinemann aus dem Sankt Augustin Wochenende vom 13.09.08
Konzentration
und Ausdauer mussten die zwölf Teilnehmer der vierten Stadtjugendmeisterschaften im Schach beim SV Turm Sankt Augustin beweisen.
In den drei Altersklassen U7, U13 und U16 traten jeweils drei Spieler gegeneinander an und kämpften im Schnellschach zu je 15 Minuten Bedenkzeit pro Partie und pro Spieler gegeneinander um den Meistertitel. Der Schachvereinsvorsitzende Peter Kelkel hatte auch bei der vierten Meisterschaft die Organisation des Turniers übernommen und zeigte sich mit den Nachwuchsspielern sehr zufrieden. Dank "Schweizer System" spielten möglichst Gleichstarke gegeneinander. Nachdem im Vorjahr Lukas Beierseder nach dem dritten Wanderpokalsieg den Pokal behalten durfte, wurde in diesem Jahr ein neuer Pokal ausgespielt. Darüber hinaus winkten den Altersklassensiegern Buch- und Sachpreise von bis zu 75 Euro. Franziska Bojahr siegte in der Altersklasse U16. Bei den U13-Teilnehmer setzte sich Patrick Schweers vor Artur Rheinhold und Benjamin Kopp durch. In der jüngsten Altersklasse U7 gewann Jonas Dohr vor seinem Bruder Niklas Dohr und Jonathan Schmid. Den neuen Wanderpokal durfte Timo Schäfer einkassieren, nachdem er alle sieben Meisterschaftsspiele ohne zu verlieren für sich entschieden hatte.
06.09.08
„China, China, sorry!“
Bericht eines „Teilnehmers“ an den Spielen der XXIX. Olympiade 2008 in Beijing
Von Karl Lennartz
Zum fünften
Mal erhielt ich vom IOC eine Einladung als – wie es heißt - „Distinguished Guest“ an olympischen Sommerspielen teilzunehmen. Warum? Eigentlich waren es zwei Einladungen, einmal als Präsident der International Society of Olympic Historians und zum anderen als Mitglied der IOC-Commission for Culture and Olympic Education. Es war mein dritter Besuch in China bzw. Beijing. 2006 hatte ich das 5. World Forum on Sport, Education & Culture in Beijing besucht. Im Frühherbst 2007 hatte mich Hai Ren, Professor für Sportpädagogik und Sportgeschichte an der Sportuniversität in Beijing, zu Vorlesungen eingeladen. Außerdem hielt ich einen Vortrag bei einer Tagung der Sportuniversität der Provinzstadt Qufou, dem Geburtsort von Konfuzius. Überall lernte ich die Aufgeschlossenheit, Freundlichkeit und ungeheure Gastfreundschaft der Chinesen kennen.
Beim Besuch der Olympischen Spiele in diesem Jahr befand ich mich aufgrund meiner Akkreditierung in einer sehr privilegierten Situation. Meine Hundemarke (Akkreditierungskarte) am Hals bedeutet ein wenig Schlaraffenland. Ich konnte fast alle Sportveranstaltungen besuchen, dabei im VIP-Bereich sitzen, in den Loungen der Sportstätten essen, die Autos des Veranstalters benutzen und das Pressezentrum und das Olympic Hospitality Centre besuchen. Lediglich Flug und Unterkunft waren von unserer Seite zu bezahlen. Da meine Frau nicht akkreditiert war und als normale Touristin die Spiele besuchte, kann ich von beiden Seiten aus berichten.
In den Loungen trifft man so einiges an Prominenz. Leser der Yellow-Press würden mich beneiden, wenn sie in meiner Umgebung Königin Sylvia mit ihrem König, Fürst Albert, Prinzessin Anne oder den holländischen Kronprinz mit seiner Gattin sehen könnten.
Dreimal sahen wir US-Präsident Bush, bei der Eröffnungsfeier und beim Basketballspiel USA gegen China von weitem. Im Silkmarket, wo er einkaufte, kam ihm meine Frau ziemlich nahe. Plötzlich ein lautes Geschrei und die Polizei verfolgte einen Chinesen, wie im Kriminalfilm. Hatte der Mann versucht, Bush etwas zu geben?
Dennoch ergaben sich, ironisch gesprochen, für mich drei Probleme: Ich schaffte nie, alle die Entscheidungen zu besuchen, die ich mir am Morgen vorgenommen hatte. Zweitens war die Versuchung groß, zu viel vom hervorragenden chinesischen Essen zu sich zu nehmen. Drittens bekam man nicht alles vollständig mit, was am Tag passierte, als wenn man zu Hause am TV säße. Sonst ging es mir aber gut.
Von Deutschland nach Beijing und zurück gibt es täglich mehrere Flugverbindungen. Der Preis für Hin- und Rückreise lag im Februar bei Buchungen kurz vor und kurz nach den Spielen, z.B. bei Air Berlin, um 1.800 Euro, vier/fünf Tag davor oder danach nur noch bei der Hälfte. Interessant war, daß er wenige Tage vor den Spielen noch einmal deutlich absank. Wir sahen den Grund. Vor allem bei unserer Rückreise war das Flugzeug nur zu Zweidrittel gefüllt. Wir hatten den Eindruck, dass aufgrund der Diskussion über die Menschenrechte, die starken Kontrollen und das negative Image in der Presse viele Besucher aus Europa oder Nordamerika nicht zu den Spielen gefahren sind.
Vor den Spielen hörten wir - wie meistens - von horrenden Übernachtungspreisen in den Hotels. Ob die Hotels mit den vielen Sternen ausgebucht waren, weiß ich nicht. Wie in den Spielen zuvor hatten die normalen Hotels noch viel Kapazität frei. Wir haben in einem Hotel, das etwa auf der Mitte zwischen absolutem Zentrum und den Hauptsportstätten lag, 60 $ pro Nacht für ein Doppelzimmer mit Frühstück bezahlt. Wir hatten zwei große Betten, einen Schreibtisch, einen Flachbildschirm, Internet und ein Bad zur Verfügung.
Es war für uns kein Problem, schon ein paar Tage vorher anzureisen, da wir am Kongreß des International Centre for Olympic Studies (ICOS) teilnahmen. Das olympische Studienzentrum der Universität London, Ontario in Kanada, legt ihre Tagung alle vier Jahre in die Stadt der Olympischen Spiele. Das IOC möchte zwar keinen wissenschaftlichen Kongreß in der Olympiastadt, doch den Kollegen aus Kanada war es gelungen, das Capital Institute of Physical Education, eine Art Pädagogische Sporthochschule, mit ihrem Hotel für diese Tagung zu buchen. Der eigentliche wissenschaftliche olympische Kongreß fand vom 1. bis 5. August in Guanzhou in der Nähe von Hongkong statt. Bob Barney und seine Mannschaft hatten ihr Ninth International Symposium for Olympic Research mit dem Titel Pathways: Critiques and Discourse in Olympic Research wie immer gut vorbereitet und hervorragend organisiert. 74 Teilnehmer hatten gemeldet, von denen 52 in zwei parallelen Sektionen vortrugen.
Den Eröffnungsvortrag hielt das kanadische
IOC-Mitglied Dick Pound. Er sprach über The Future of the Modern Olympic Movement: Promised Land or Train-wreck.
Auch mehrere deutsche Sporthistoriker trugen vor:
Otto Schantz (Koblenz): Pierre de Coubertin’s „Civilizing Mission“
Norbert Müller (Mainz): Pierre de Coubertin and Michel Bréal: The Idea of the Olympic Marathon Race. Müller berichtete auch über die erfolgreiche Grabung in Olympia, bei der mit großer Wahrscheinlichkeit der Ort des Hippodroms gefunden werden konnte. Neben Müller war an dem Projekt auch Christian Wacker, der Direktor des Kölner Sport & Olympia Museums, beteiligt.
Stephan Wassong (Liverpool): Sport: A Two-fold Challenge in the History of Modern Olympic Games.
Lisa Reithmann (Mainz): Interpretations of the Body: A Comparison of F. Nietsche’s “Superman” and P. de Coubertin’s “Athlete”
Karl Lennartz: Some Case Studies on How Media Constructs Olympic Legends
Zu Beginn erhielten alle bereits den 552 Seiten starken Report mit den Texten sämtlicher Vorträge.
Während der Spiele fanden mehrere Treffen olympiaverbundener Organisationen statt, z. B. die International Olympic Academy Participants Association, die Association of Track and Field Statisticians (ATSF) und die International Society of Olympic Historians (ISOH), die mich als vorher per Briefwahl für vier Jahre erneut gewählten Präsidenten besonders interessierte.
Etwa 50 Mitglieder trafen sich am Morgen des zweiten Tages der Spiele in der Pekinger Sportuniversität. Grußworte sprachen der Präsident der Hochschule und Dick Pound in Vertretung von IOC-Präsident Rogge, der uns eine Originalfackel der Pekinger Spiele schickte. Die ISOH vergibt jährlich ein Stipendium für Postgraduierte (bis 5.000 $), Preise für das beste Olympiabuch, den besten Aufsatz zur olympischen Thematik, den Vikelas-Schild für Olympiahistoriker und den ISOH-Award für das Lebenswerk eines Mitgliedes. Nach Dick Pound (CAN), Harry Gordon (AUS), John Lucas (USA) und David Young (USA) wurde diesmal der deutsche Journalist Volker Kluge ausgezeichnet. Der Award ist eine Coubertinbüste, die von dem Mainzer Bildhauer Karlheinz Oswald gestaltet wurde. Ich hatte die Ehre, die Laudatio auf Kluge zu halten und die Auszeichnung zu überreichen. 
Kluge war in dieser Zeit viel beschäftigt. Es saß täglich 12 bis 14 Stunden im Pressezentrum und schrieb den Tagesbericht für das „schnellste“ Olympiabuch.
Peking 2008 erschien dann auch tatsächlich fünf Tage nach den Spielen. Es ist kein Schnellschuß, sondern ein gutgeschriebenes Olympiabuch mit ausgezeichneten Fotos. Das Redaktionsteam unter Leitung von Kluge hat sehr gute Arbeit geleistet. Mich stört, das auf dem Cover Heinz Florian Oertel und Kristin Otto als (Pseudo)-Autoren) erscheinen. Dies scheint aber notwendig, um den Verkaufserfolg zu sichern. Die meisten Bücher werden übrigens in den neuen Bundesländern verkauft, in der Tradition der damaligen Olympiabücher, die jeder Sportbegeisterte in der ehemaligen DDR haben mußte.
Glück hatte Beijing mit dem Wetter. Der gefürchtete die Sonne verfinsternde Smog mit Temperaturen um 35o C und hoher Luftfeuchtigkeit schlug nur wenige Tage zu Am unangenehmsten war noch der Tag der Eröffnungsfeier. Es gab später mehrere Gewitter mit starken Regenfällen, meistens nachts, die dann für den nächsten Tag reinigend wirkten. Ich sollte für eine unserer Lokalzeitungen einen Zwischenbericht schicken. Besonders interessiert war man an einem Foto mit Chinesen mit Mundschutz. Ich sah aber nur zwei ältere Straßenkehrerinnen, die sich vor dem Staub schützten, und drei Amerikaner, die wohl sich vor jeder Sache außerhalb der Staaten fürchten, mit Mundbinden.
Die Opening Ceremony war wohl die aufwendigste bisher.
Schon das Vorprogramm vor der eigentlichen Feier, bei der vor allem die chinesischen Minderheiten sich darstellten, war schon eine kleine Eröffnungsfeier für sich. Nach acht Uhr begann dann ein großartiges Spektakel mit Feuerwerk, Darstellung der chinesischen Geschichte und dem Höhepunkt der Entzündung des Olympischen Feuers durch einen Sportler, der rings um das Stadion schwebte. Wenn man die Besonderheiten von Barcelona (Pfeilschuß), Lillehammer (Skisprung), Sydney (Feuer und Wasser) und Beijing noch fortsetzen und sogar toppen will, dann muß wohl in London der letzte Fackelläufer aus einem Flugzeug ohne Fallschirm abspringen. Dabei bin ich bei der Kritik. Das Feuer sollte wieder schlicht wie in Berlin, Atlanta oder Athen angezündet werden. Dies entspricht wohl auch mehr den Ideen vom olympischen Zeremoniell von Coubertin und Diem. Ich hätte auch gerne gesehen, daß die anderen in der Charta festgelegten Bereiche etwas deutlicher akzentuiert worden wären. Wie mehrmals zuvor dauerte der Einmarsch der Mannschaften viel zu lang, knapp zwei Stunden.
Warum wird auf der Laufbahn keine hölzerne Brücke gebaut? Die Teams kommen an zwei Eingängen ins Stadion und gehen die Runde links- bzw. rechtsherum. Jedes Mal wird eine Kürzung versprochen und jedes Mal wird es länger, weil mehr Mannschaften teilnehmen. Ein gutes Benehmen zeigten die Athleten nicht, vor allem nicht vor der Ehrentribüne, weil dort eine Kamera stand. Viele liefen darauf zu und grinsten in die Optik. Die Chinesen, sonst Weltmeister im Absperren, hatte nur einen Volunteer dorthin gestellt, der hilflos das für ihn Unverständliche ansehen mußte. Es kam auch nicht viel Jugend der Welt ins Stadion, sondern viele Betreuer und Funktionäre, die nicht nur an Alter, sondern auch Gewicht zugenommen hatten. Vom IOC müßte wieder festgelegt und auch kontrolliert werden, wie viele Nichtathleten sich beteiligen dürfen.
Auch die Schlußfeier bot ein glänzendes noch nie dagewesenes Showprogramm und Feuerwerk. Auch hier kam das eigentliche olympische Zeremoniell noch mehr zu kurz. Die olympische Flamme erlosch, ohne daß überhaupt darauf aufmerksam gemacht wurde. Der Schluß sollte eigentlich vor allem den Athleten gewidmet sein. Sie kamen, obwohl seit 1956 vorgeschlagen, immer noch nicht richtig gemischt ins Stadion. Sie wurden eingerahmt von Ketten gebildet aus Volunteers. Als nach Erlöschen der Flamme die chinesischen Sänger auftraten, hatten viele keine Lust mehr, in dem ihnen zugewiesenen Areal herumzustehen und verließen in großen Gruppen das Stadion.
Die Organisatoren haben uns zwei einmalige Bauten überlassen, die mit Sicherheit noch viele Jahre Wahrzeichen von Beijing sein werden. Das Vogelnest steht zumindest von außen an der Spitze der Reihe bedeutender Olympiastadien: Athen, Stockholm, Amsterdam, Berlin, und München. Das Innere gefiel mir nicht so sehr. Im Anschluß an die neun Laufbahnen ist noch ein ebenso breiter Raum gelassen worden. Dadurch sind die Zuschauer zu weit von den Ereignissen entfernt. In der unteren der drei Etagen kann von den hinteren Reihen die Anzeigetafel nicht gesehen werden.
Mit dem Schwimmwürfel wurde ein weiteres Highlight in der Sportarchitektur geschaffen. Keine der bisherigen Olympiastädte, ausgenommen vielleicht Tokyo und München mit dem Olympiapark als Gesamtkunstwerk, können zwei Besonderheiten aufweisen.
Die Organisatoren waren sich nicht zu schade oder zu Nationalstolz, in erster Linie ausländische Stararchitekten mit den Entwürfen zu beauftragen. Möglicherweise ist dies auch unter dem Aspekt der Öffnung nach außen zu sehen.
Die restlichen Sportstätten waren zwar alle in ihren Dimensionen größer als bisher, aber mehr funktional angelegt und nicht herausragend.
Spiele der kurzen Wege waren es nicht. Auch Sportstätten, die im Stadtplan fast nebeneinander liegen, verlangen einen weiten Weg. Man muß sich auch an Menschenmassen gewöhnen und ist nie allein.
Fast eine Million Volunteers soll es gegeben haben.
Um es vorweg zu sagen, ohne sie hätten die Spiele nicht so durchgeführt werden können. Sie waren freundlich und halfen, so viel sie konnten. Dennoch gab es Probleme, vor allem sprachliche. Wenige konnten recht gut Englisch. Manchen waren Standardsätze eingeprägt worden. Lag das Problem ein wenig daneben, waren sie ratlos. „Sorry“ war dann ihre hilflose Ausrede. Sagte man, weil eine Hilfe wirklich nötig war, „no, sorry“, ging für sie die Welt unter. Widerspruch gibt es in China nicht. Außerdem durften sie nichts entscheiden, was außerhalb dessen lag, was ihnen befohlen worden war. Mit Namen der Sportarten konnten die meisten wenig anfangen. Wenn ich beim Transportdesk sagte, ich möchte jetzt zum Judo ins University Gymnasium gefahren werden, wurde erst unverständlich mit dem Kopf geschüttelt und dann eine Blatt hervorgezogen mit den Piktogrammen der einzelnen Sportarten. Ich mußte auf das Symbol von Judo zeigen. Bei mir begannen die Probleme in den ersten Tagen beim Sicherheitscheck. Da ich einen Herzschrittmacher habe, darf ich nicht durch die Metallschleuse. Das Wort „pacemaker“ stand nicht in ihren gelernten Redewendungen. Und jetzt weigerte sich eine Langnase mit hoher Akkreditierung und wollte neben der Schleuse durchgehen. Der Höhere und dann der Nächsthöhere wurden gerufen, bis ich dann irgendwann seitlich vorbei durfte. Danach wurde ich dann, wie es sich auch gehört, abgetastet. Merkwürdigerweise immer von netten Voluntaria Natürlich war mir das nicht unangenehm. Sie waren aber so sanft, daß ich kiloweise Sprengstoff hätte hineinbringen können. Fragte ich die junge Frau dann, ob ich jetzt dies auch bei ihr tun könne, verstanden doch einige Spaß. Nicht immer, aber doch manchmal, haben die Chinesen Humor. Ich habe so manchen Volunteer bewundert. Es ist schon ein hartes Brot, 16 Tage an der gleichen Tür zu stehen und mit der rechten Hand den Besucher in den nächsten Raum zu weisen. Nach meiner Meinung gab es zu viele Volunteers. Ich freute mich, daß sie sich etwa ab der Hälfte der Spiele so verhielten wie junge Leute bei uns. Sie saßen herum, „quatschten“ und machten Späße, während einer noch Dienst tat. Bei Fragen war Vorsicht geboten, da Chinesen nie „nein“ sagen wollen.
Ein besonderes Sprachenproblem hatten die Chauffeure. Sie konnten durch die Bank kein Wort Englisch. Sie kamen mit einem Blatt, auf dem in Riesenlettern mein Name stand.
Dann wurde, da sie keine lateinischen Buchstaben lesen konnten, „Gemälde für Gemälde“ mit meinem Namen auf der Akkreditierung verglichen. Dann durfte ich einsteigen. Ein Ereignis war ein gutes Beispiel für das chinesische hierarchische Denken. Tony Bijkerk und ich hatten ein Auto bestellt. Ich wollte dann doch lieber mit meiner Frau mit dem Taxi ins Zentrum fahren. Fast mit Gewalt wollte der Fahrer mich auch in sein Auto „zwingen“. Er funkte dann seine Zentrale an, und es dauerte einige Zeit, bis er die Erlaubnis hatte, nur mit einem zum Hockey zu fahren. Deutlich hatte ich die Zentrale gebeten, mich zum Volleyball ins Capital Gymnasium zu fahren. Mein Chauffeur wollte aber unbedingt mit mir zum Beachvolleyball, obwohl dort gar nichts stattfand. Ich mußte laut werden und mehrmals „stopp“ sagen, ehe er hielt und seine Zentrale um Erlaubnis fragte. Auch die wollte nicht abweichen, bis ich dann selbst deutlich mit dem Manager sprach. Ein braver Chinese hätte sich wahrscheinlich zum Beachvolleyball bringen lassen. Meistens waren die Fahrten aber problemlos. Zum Ausgleich: Einmal fuhr mich eine noch recht junge Professorin für Informatik der Universität Beijing. Sie fragte mich, warum in Köln das Bierglas nur 0,2 und in München 1,0 Liter Gerstensaft enthielte.
Zum Sport will ich nicht viel sagen. In den Medien konnte sich in Deutschland jeder informieren. Wir sahen phantastische Leistungen, aber auch so manch Fragwürdiges. Haben die Chinesen mit ihren Erfolgen nicht hin und wieder übertrieben? Warum wird auf einmal so schnell geschwommen und in Jamaika so schnell gelaufen? Fast zwei Jahrzehnte hatten die Schwimmweltrekorde aus der DDR-Zeit ihre Gültigkeit. Jeder wußte, wie sie zustande gekommen waren. Jetzt wurden sie weit übertroffen. Das kann nicht nur mit dem Becken und der Veränderung des Schwimmstils erklärt werden. Nach dem 100m Lauf der Männer bin ich beim 200m Lauf in die Lounge gegangen. Ich wollte es nicht sehen. Aber dort stand alle paar Meter ein Bildschirm. Wenn von zwölf Endkämpfern in einer Wurfdisziplin über die Hälfte schon einmal für zwei Jahre aus dem Verkehr gezogen wurde, kommen einem so seine Gedanken. Ich weiß, daß man Doping nicht voll und ganz verhindern kann. Es gibt aber viel mehr Möglichkeiten, das Risiko wesentlich zu erhöhen.
Warum schafft man nicht wenigstens gleiche Voraussetzungen. Dabei wäre es so leicht, wenn es gewollt würde. Viererlei müßte geändert werden.
1. Wer nicht in den vier Monaten vor den Spielen wenigstens dreimal unangemeldet getestet wurde, kann nicht unter die besten 16 kommen. Er wird dann als 17. gelistet bzw. kann nicht am Halbfinale teilnehmen. Dann ist es nicht mehr möglich wie in Athen, daß ein deutscher Gewichtheber den Olympiasieger fragt, wie oft, und der sagt nur heute, während der deutsche Athlet zehnmal im Vorfeld kontrolliert wurde.
2. Von allen Preisgeldern wird eine Antidopingsteuer von 10 % erhoben, die in die Forschung geht bzw. für weitere Testlabors verwendet wird.
3. Die EU, die uns auch die Größe und Krümmung der Bananen vorschreibt, zwingt alle Mitgliedsländern die Antidopinggesetzgebung auf, die im Moment das Land mit den schärfsten Vorschriften hat.
4. Wird ein Dopingsünder erwischt, wird die ganze Mannschaft in dieser Sportart aus dem Verkehr gezogen.
Wie haben nun die Chinesen auf die Kritik in Europa im Vorfeld der Spiele reagiert? Ich kann natürlich nur über die etwas sagen, mit denen ich darüber gesprochen habe, Professoren und Studenten. Am besten zitiere ich Ningfang Li, eine junge Frau, die in Köln studiert hat
und kurz vor den Spielen ihre Diplomarbeit über die Geschichte der Olympischen Bewegung in China verfaßt hatte und uns in Beijing betreute. Wie auch andere versteht sie unsere Kritik nicht. Sie gibt zu, daß es Verletzungen der Menschenrechte, keine Pressefreiheit gibt, aber im Vergleich zu früher wäre doch Vieles besser geworden und würde auch noch besser werden. Recht emotional erklärte sie, China hätte sich doch solche Mühe gegeben, die Spiele vollendet vorzubereiten. Sie, die Chinesen, könnten doch auch etwas. Wir würden ihnen das nicht zutrauen? Warum wird das in Europa nicht anerkannt? Sie und andere verstanden auch den Vorfall der beiden singenden oder nicht singenden Mädchen bei der Eröffnungsfeier nicht. Es müßte eben das Beste gezeigt werden. Diese Denkweise konnte man auch darin erkennen, daß die dafür Verantwortlichen ganz arglos den Wechsel der Presse bekannt gaben. Wir hatten vier Wochen den Eindruck, daß sich vor allem die neue Mittelschicht voll und ganz mit den Spielen identifizierte und sich dabei auch vorbehaltlos die Auffassung des Organisationskomitees und der Staatsführung zu eigen machte.
Ich halte es für sehr unfair, daß unsere Presse die Kritik am Milchpulverskandal mit den Spielen in Verbindung bringt. Hätte die ausländische Presse z. B. den Gammelfleischskandal mit der Fußball-WM vermischt, wie große wäre dann unsere Empörung gewesen?
Es war nicht ohne Absicht, daß wir bei dem wirklich umfassenden Besuchsprogramm während meiner Vorlesungstage und an sechs weiteren Tagen zuerst in den alten Sommerpalast geführt wurden. Der Palast war während der Amtszeit mehrerer Kaiser der Qing-Dynastie ab 1709 errichtet und Zeit seines Bestehens ständig ausgebaut worden.
Zuletzt umfaßte er rund 140 Gebäude auf einer Fläche von 350 Hektar. Zahlreiche Gebäude ließ Kaiser Qianlong nach Plänen seiner ausländischen Berater, insbesondere der Baumeister Castiglione und Benoit, im Stil des europäischen Rokoko ausführen. Während des zweiten Opiumskriegs zerstörte, nachdem jeder Widerstand bereits erloschen war, ein anglofranzösisches Heer unter Lord Elgin bewußt die Gebäude und die Gartenanlagen. Beim Boxeraufstand wurden die Ruinen noch einmal geschleift.
Viele Chinesen empfinden dies immer noch als Schmach und verdächtigen uns des Kolonialismus. Stolz sind sie allerdings, daß in der deutschen Kolonie Tsingtao deutsches Bier gebraut wurde. Auch heute gibt es dieses schmackhafte Getränk unter diesem Namen und wird auch noch nach deutschem Rezept hergestellt. Zudem enthalten die Flaschen nicht 0,5 sondern 0,65 Liter und kosten im Laden 40 Cent.
Damit sind wir bei einer Lieblingssportart der Chinesen: Essen und Trinken. Die Restaurants aller Klassifizierungen sind mittags und abends überfüllt.
Am besten geht man mit Freunden und sprachkundigen Chinesen. Die meisten Restaurants haben für kleinere Gruppen separate Räume. Dort steht der große runde Tisch mit der „berühmten“ drehbaren Glasplatte, auf der die vielen kleinen schmackhaften Gerichte kaum Platz finden. Vorsicht vor den scharfen Gewürzen! Auch hier sind die Chinesen nicht gut auf die Deutschen zu sprechen, weil in unseren Berichten nur auf die „merkwürdigen“ Speisen, vor allem Hundefleisch, hingewiesen wurde. Diese Dinge würden zwar in einigen Provinzen gegessen, ständen aber nicht auf der normalen Speisekarte. Ich kann nur sagen, daß uns immer alles tadellos gemundet hat. Aufpassen muß man, daß sich ein Chinese nicht ruiniert. Er will bezahlen, also muß man als Einladender bestimmt und schneller sein. Für unsere Verhältnisse ist es ungemein billig. In einem guten Restaurant haben wir mit allem drum und dran selten mehr als sieben oder acht Euro pro Person gezahlt. Für einen normalen Chinesen ist das sehr viel.
Auch sonst ist das Preisniveau sehr niedrig. Taxifahren kostet für die ersten fünf Kilometer einen Euro, jeder weitere schlägt mit 20 Cent zu Buche. Die Fahrer verstehen kein Englisch. Es ist ratsam, einen chinesischen Stadtplan zur Hand zu haben oder sich zumindest den Ort, zu dem man zurückkehren will, auf chinesisch aufschreiben zu lassen.
Fährt man durch die Stadt, staunt man immer wieder über neue Straßenzüge und zig Häusern mit 30 bis 40 Stockwerken. Dazwischen entdeckt man, mühsam mit Tüchern mit dem olympischen Emblem verhangen, die Elendsviertel, kleine Hütten mit Wellblech oder Dachpappe obendrauf. Im Zentrum hat man einige der typischen chinesischen alten Wohnviertel für die Touristen restauriert.
Die ganze Stadt ist geschmückt mit Blumen. Tausende Töpfe mit verschieden farbigen Blumen werden hingestellt und dann nachts wieder zu einem anderen Arrangement geordnet. Bei uns wäre am nächsten Tag wohl kaum noch ein Topf vorhanden. Tausende Straßenkehrer sorgen dafür, daß kein Blättchen am Boden liegt.
Der Verkehr ist im Vergleich zum Vorjahr moderat. Es darf allerdings nur die Hälfte der Autos fahren (ungerade oder gerade Endziffern im Kennzeichen). Mit der U-Bahn fahren ist gar nicht so schwer. Am Eingang jeder Station stürzen sich Helfer auf die Langnasen und sorgen dafür, daß man ein Ticket (20 Cent) bekommt und in die richtige Bahn einsteigt. Dort muß man allerdings Ölsardine spielen. Von außen werden immer noch ein paar hineingedrückt. Vor älteren wird sofort ein Sitzplatz freigemacht. Unsere Jugendlichen sollten sich ein Beispiel nehmen.
Zwei uns unbekannte Schulfächer, und zwar von der Grundschule an, muß es in China geben: stundenlang Strammstehen und Marschieren. Es mutet schon kurios an, wenn alle zehn Meter ein Soldaten oder sonstwie Uniformierter einen Meter vor einem Zaun steht und sich nicht rührt. Was hinter ihnen vorgeht, interessiert sie nicht. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob sie jemand bemerken, der zwischen Ihnen über den Zaun klettert, da sie stur geradeaus gucken. Begegnet man einem Strammstehenden und man sagt „Hallo“ zu ihm, gerät er furchtbar in Versuchung. Er ist doch ein freundlicher Mensch, und die Langnase begrüßt ihn. Manche beginnen zu zappeln, lachen und sagen dann auch „Hallo“. Zum Marschieren zu irgendeinem Ziel reichen schon zwei Personen. Selbst chinesische Touristen marschieren in Reih und Glied.
„Alle“ Chinesen haben ein Handy und eine Digitalkamera. Damit wird alles aufgenommen. Meine Frau kann ein Liedchen davon singen. Sie saß im Stadion während der Leichtathletik. Vor ihr marschierten 25 Chinesen ein, alle im gleichen T-Shirt, also wohl die Belegschaft einer Firma. Nachdem alle umständlich Platz genommen hatten, stand der erste auf, hielt sein Ticket hoch und ließ sich fotografieren. Als alle abgeknipst waren, wurden sie zu zweit, zu dritt usw. aufgenommen. Für die Familie, die Sippe und ihre Nachkommen hatten sie den Beweis, dabei gewesen zu sein. Was unter auf der Laufbahn passierte, interessierte recht wenig. Auch kümmerte es sie nicht, daß die dahinter Sitzenden davon gar nicht begeistert waren.
Manches Verhalten im VIP-Bereich hat mich doch sehr gewundert. Ich war bei beiden Finals beim Turnmehrkampf. Wo ich saß, war es voll. Als der letzte Turner seine Wertung hatte, verschwand fast alles zum „Essenfassen“. Mit wenigen anderen wartete ich, bis zehn Minuten später die Siegerehrung stattfand. Auch danach war für mich noch so viel Essen vorhanden, daß ich mich zigmal hätte sattessen können.
Beim Halbfinale im Volleyball zwischen USA und Russland erlebe ich einen traurigen Höhepunkt. Dort, wo ich sitzen durfte, tummelten sich zahlreiche russische Fans, die dafür keine Akkreditierung hatten. Sie gaben einem drei oder vier Akkreditierungen, damit dieser weitere holen konnte. Sie hatten einen Einpeitscher, der die Sprechchöre organisierte. Wenn die USA Aufschlag hatte, wurde gepfiffen und mit einer Art Trompete ein heulendes Geräusch erzeugt. Als die USA zwei Sätze gewann, gab es wüste Beschimpfungen gegen Amerika. Ich ließ mir einiges übersetzen, will es aber nicht wiederholen. Dies war kein Einzelfall. Die Kubaner verhielten sich einen Tag zuvor nicht ganz so kraß. Beim Judo wurde auch in den Kampf hinein geschrieen und protestiert. Tony Bijkerk kann Ähnliches berichten. Früher ging es gesitteter zu. Ich erinnere mich, daß z. B. in Atlanta in jedem VIP-Bereich ein Steward auf das Verhalten achtete. Als Turnpräsident Titov beim Tennis mehrmals eine Schiedsrichterleistung laut kritisierte, wurde er ermahnt und dann freundlich aber bestimmt mit seiner Frau heraus komplimentiert.
Ich habe mich über die vielen akkreditierten Kinder und Jugendlichen gewundert. Ich sah Großeltern mit ihren Enkeln. Eine Familie mit vier kleinen Kindern. In einer Lounge habe ich gezählt: 63 Personen waren anwesend, davon 27 Kinder und Jugendliche, der Rest Männer und Ehefrauen. Das IOC war mit der Vergabe sehr restriktiv, während die NOKs, IFs und andere wohl gemacht haben, was sie wollten.
Ich habe oben vieles gelobt und manches kritisiert. Ideale Spiele wird es nicht geben. Ich will auch keine Aussage „best games ever“ abgeben. Für mein sicher subjektives Empfinden waren bisher die Spiele in Lillehammer und Sydney die, die den tiefsten Eindruck hinterlassen haben, ohne daß ich sage, daß die anderen mir nicht gefallen hätten. Ohne zu zögern, kann ich aber Beijing in diese für mich Spitzenposition einreihen.
Da wir nach den Spielen noch vier Tage blieben, besuchten wir die Umgebung Es gibt nicht nur die Mauer (ca. 60 km entfernt) und die Mingtempel (40 km), sondern in den nahe gelegenen Bergen wunderschöne uralte Tempelbezirke.
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27.08.08
Der Sporthistoriker Karl Lennartz plädiert für weniger Legenden und mehr Quellenforschung
„1906 stand die olympische Bewegung vor dem Ende“
Ansichten zum Marathon-Olympiasieg 1900 von Theato als Mitglied eines französischen Vereins
Bericht aus Luxemburger Wort, Mittwoch, den 27. August 2008 VON PIERRE GRICIUS / FOTO: GUY WOLFF
Kaum sind die Spiele vorbei, beginnt die Arbeit der Historiker und der Statistiker. Eben hat Karl Lennartz sich in Peking die Gesamtresultate verschafft, früher ein dicker Wälzer, nun eher eine CD-Rom, die in jede Westentasche passt.
In Fachkreisen und weit darüber hinaus hat der Name von Karl Lennartz einen guten Klang. Der ehemalige Leiter des Carl-Diem-Archivs an der Deutschen Sporthochschule Köln hat sich in der Erforschung der früheren Geschichte der Olympischen Spiele spezialisiert.
Lennartz ist u. a. Vorsitzender der Isoh (International Society of Olympic Historians).
Foto: LW-Mitarbeiter Pierre Gricius (l.) mit dem Sporthistoriker Karl Lennartz in Peking. ![]()
Zum achten Mal nehme ich an Olympischen Spielen teil. Langsam beginnen sich die Spiele der IXXX. Olympiade hier in Beijing zu „richtigen“ Spielen zu entwickeln. Die Organisation außerhalb der Stadien wird besser, und die vielen Helfer werden etwas lockerer. Bei manchmal Temperaturen über 30o C und einer Luftfeuchtigkeit von über 80% und keinem Lüftchen bedeutet es für den normalen Zuschauer eine sportliche Leistung, nach Wartezeit und Kontrolle durchgeschwitzt in die Sportstätte zu kommen und hier weiter zu schwitzen.
Die Sonne ist allerdings nur schemenhaft im Smogdunst zu sehen. An zwei Tagen erfrischte uns ein Gewitter. Die angeblich 900.000 Vounteers bemühen sich liebevoll um jeden. Doch viele sprechen kein Wort Englisch oder verstehen kaum etwas. Alle können aber „sorry“ sagen. Bei Fragen ist Vorsicht geboten, da sie nie „nein“ sagen werden. Aber sie helfen, wo sie können.
Spiele der kurzen Wege sind es nicht. Auch Sportstätten, die im Stadtplan fast nebeneinander liegen, verlangen einen weiten Weg. Man muss sich an Menschenmassen gewöhnen und ist nie allein. Fährt man durch die Stadt, staunt man immer wieder über neue Straßenzüge mit zig Häusern mit 30 bis 40 Stockwerken. Dazwischen entdeckt man, mühsam mit Tüchern mit dem olympischen Emblem verhangen, die Elendsviertel, kleine Hütten mit Wellblech oder Dachpappe obendrauf. Ganz im Zentrum hat man einige der typischen chinesischen alten Wohnviertel für die Touristen restauriert.
Der Verkehr ist im Vergleich zum Vorjahr, als ich hier an der Sportuniversität Vorlesungen hielt, moderat. Es darf allerdings nur die Hälfte der Autos fahren (ungerade oder gerade Endziffern im Kennzeichen). Mit der U-Bahn fahren ist gar nicht so schwer. Am Eingang jeder Station stürzen sich Helfer auf die Langnasen und sorgen dafür, dass man ein Ticket bekommt und in die richtige Bahn einsteigt. Dort muss man allerdings Ölsardine spielen. Von außen werden immer noch ein paar hineingedrückt. Unsere Jugendlichen könnten sich ein Beispiel nehmen. Vor älteren wird sofort ein Sitzplatz freigemacht.
Die chinesischen Bevölkerung – jedenfalls ist das mein Eindruck – steht voll und ganz hinter den Spielen und identifiziert sich damit. Sie versteht die Kritik des Auslandes nicht und ist darüber sehr traurig. Eine chinesische Studentin, die bei mir ihre Diplomarbeit geschrieben hat, betreut uns etwas. „Wir haben doch auch etwas geleistet. Warum wird das nicht anerkannt.“ Es gelang mir, ihr eine Eintrittskarte für die Eröffnung zu besorgen. Sie erklärte dies für den schönsten Tag ihres Lebens: „Wir werden die Spiele nie mehr bekommen, aber ich war bei der Eröffnung dabei!“ Als Ausländer, der nicht chinesisch spricht, erfährt man nichts von den politischen Problemen. Fragt man einen Englisch sprechenden Chinesen, weicht er höflich aus.
Als sog. „Distinguished Guest“ des IOC bin ich natürlich in einer sehr komfortablem Situation. Meine Hundemarke (Akkreditierungskarte) am Hals ist ein wenig Schlaraffenland. Die offiziellen Autos holen mich ab und bringen mich bis zum Eingang des VIP-Bereichs. Dann geht es durch die Lounge der Olympic Family, also einen bequemen Aufenthaltsraum mit Essen und Trinken und von dort zu den besten Plätzen. Natürlich fahren die Autos mich auch wieder ins Hotel oder zur nächsten Sportstätte. Ich habe beim ersten Mal Raymond Gafner, den damaligen Generalsekretär des IOC nach dem Grund gefragt. Seine Antwort: „Du hast Jahrzehnte für die Olympische Bewegung Bücher geschrieben, für die Ehre. Unsere Aufgabe ist es jetzt, Dich einzuladen.“
Die ganze Stadt ist geschmückt mit Blumen. Tausende Töpfe mit verschieden farbigen Blumen werden hingestellt und dann nachts wieder zu einem anderen Arrangement geordnet. Bei uns wäre am nächsten Tag wohl kaum noch ein Topf vorhanden. Tausende Straßenkehrer sorgen dafür, dass kein Blättchen am Boden liegt.
Dreimal sahen wir US-Präsident Bush, bei der Eröffnungsfeier und beim Basketballspiel USA gegen China von weitem. Im Silkmarket, wo er einkaufte, kam ihm meine Frau ziemlich nahe. Plötzlich ein lautes Geschrei und die Polizei verfolgte einen Chinesen, wie im Kriminalfilm. Hatte der Mann versucht, Bush etwas zu geben?
In der Lounge trifft man so einiges an Prominenz. Leser der Yellow-Press würden mich beneiden, wenn sie in meiner Umgebung Fürst Albert, Prinzessin Anne oder den holländischen Kronprinz mit seiner Gattin sehen könnten.
Dennoch ergaben sich ironisch gesprochen für mich drei Probleme: Ich schaffe nie, alle die Entscheidungen zu besuchen, die ich mir am Morgen vorgenommen habe. Zweitens ist die Versuchung groß, zu viele des hervorragenden chinesischen Essens zu sich zu nehmen. Drittens bekommt man nicht alles mit, was am Tag passiert, als wenn man zu Hause am TV säße. Sonst geht es mir gut.
Ein Satz zum chinesischen Essen, kein Vergleich mit einem chinesischen Restaurant zu Hause. Am besten geht man mindesten zu viert. Auf einer drehbaren Glasplatte werden 10 und mehr Schüsseln mit kleinen Leckerbissen gestellt, die man sich so lange „angelt“, bis man satt ist. Inzwischen haben die Chinesen auch sehr guten weißen und roten Wein. Das Bier ist deutschen Ursprungs. In der Kolonie Tsingtao, die wir vor dem Ersten Weltkrieg hatten, befand sich ein deutsches Brauhaus. Seitdem trägt das Bier diesen Namen und es wird nach wie vor nach deutschem Rezept gebraut. Noch ein Vorteil: die Flasche enthält nicht 0,5 sondern 0,65 Liter.
Ein Wort zu den Preisen. Das Niveau liegt unter einem Drittel vergleichbar mit unserem.
Zwei uns unbekannte Schulfächer, und zwar von der Grundschule an, müssen die Chinesen haben: stundenlang Strammstehen und Marschieren. Es mutet schon kurios an, wenn alle zehn Meter ein Soldaten oder sonst wie Uniformierte einen Meter vor einem Zaun stehen und sich nicht rühren. Was hinter ihnen vorgeht, interessiert sie nicht. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob sie jemand bemerken, der zwischen Ihnen über den Zaun klettert, da sie stur geradeaus gucken. Begegnet man einem ein Strammstehender und man sagt „Hallo“ zu ihm, gerät er furchtbar in Versuchung. Manche beginnen zu zappeln, lachen und sagen dann auch „Hallo“. Zum Marschieren zu irgendeinem Ziel reichen schon zwei Personen. Selbst chinesische Touristen marschieren in Reih und Glied.
06.08.08
Bericht und Fotos von Axel Vogel General Anzeiger vom 04.08.08
Kreisstadt Siegburg hat das olympische Fieber gepackt: Bürgermeister Franz Huhn eröffnete die Ausstellung "Olympische Skizzen".
Die
Ausstellung hat weit mehr zu bieten als nur "Skizzen", spannt vielmehr mit Skulpturen, Plastiken, Plüschtieren ,Büsten und vielen weiteren Exponaten einen sehenswerten Bogen von der Antike bis zur Moderne. Da ist zum Beispiel der antike Faustkämpfer. Abgekämpft und gezeichnet sitzt er da überlebensgroß auf seinem Sockel. Gleichwohl ist er als Sieger aus dem Kampf hervor gegangen, ist sich Museumleiter und Ausstellungsmacher Klaus Hardung sicher: "Sonst hätte man ihn nicht in Bronze gegossen".
Das Siegburger Exponat, eine von vielen Leihgaben des Akademischen Kunstmuseums Bonn, ist zwar eine Nachbildung aus Gips, wirkt dadurch aber nicht minder ausdrucksstark. Die Skulptur ist nur eine von vielen Highlights, die Schlaglichter auf rund 3 000 Jahre Olympische Spiele werfen.
Ein Schätzchen
im Wortsinne ist eine etwa um 520 vor Christus entstandene Vase, auf der Athleten verschiedener Disziplinen zu bewundern sind, etwa Speer- und Diskuswerfer.
Nicht fehlten durften natürlich in der Kreisstadt die »Freundlichen Fünf«, die Maskottchen der Olympischen Spiele 2008 in Peking. Die fünf bunten Gesellen namens Beibei, Jingjing, Huanhuan, Yingying und Nini, die die Botschaft der Freundschaft und des Friedens von China aus in alle Welt tragen sollen, sind in Plüsch im Schaukasten zu bewundern. Was die Eröffnung der Ausstellung zu einer rundherum gelungen Sache machte, war der Vortrag eines Kenners von Olympia.
Karl Lennartz aus Sankt Augustin, ist nicht nur Mitglied der IOC-Kommission für Kultur und olympische Erziehung, sondern auch Feuer und Flamme für die Geschichte des sportlichen Großereignisses. Dazu passt, dass Lennartz neben dem Sport und Olympiamuseum in Köln viele Exponate zu der Ausstellung beigesteuert hat. Interessant zu hören, war etwa: Frauen durften erst seit 1928 mitmachen, und Sponsoring ist keineswegs eine neue Erfindung ist. Die Olympischen Spielen 1896 waren nur durch privates Zutun möglich. Der griechische Staat, Mutterland von Olympia, war seinerzeit bankrott, so der Experte.
Hier gibt es den Vortrag als Datei
(5,25 MB)
Hierzu teilte Karlheinz Baum dem SSV mit, dass
ich vom Deutschen Fechterbund ab 1.8.2008 zum Disziplin-Assistent (Fechtdisziplin Herrendegen) für die Altersklassen Schüler, Jugend B und A (intern. Kadetten) bestellt wurde. Weiterhin werde ich als Obmann (Schiedsrichter für den Deutschen Fechterbund – national und international – tätig bleiben zudem noch für den Rheinischen Fechterbund als Seniorensprecher agieren, hier gehört es zu meinen Aufgaben, Vorbereitungslehrgänge und Länderkämpfe zu organisieren. Im Jahr 2007 war ein Länderkampf zwischen Frankreich, England und Deutschland ein Höhepunkt und eine schöne Werbung für den Fechtsport und unsere Region.
Karlheinz Baum ist Mitglied in der Fechtabteilung des VfL Sankt Augustin 1902 e.V. und Seniorenbeauftragter im Rheinischen Fechter-Bund
29.07.08
E.ON und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) haben zu der Aktion
" 1.000 Förderpakete - Energie für den Sport"
aufgerufen, an der sich auch ihr Verein beteiligen kann. Einsendeschluss hierfür ist der 30. September 2008.
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Olympische Legenden - Karl Lennartz Vorlesung in Tartu (Estland)02.07.08
Dr. Karl Lennartz, Vorsitzender des Stadtsportverbandes und des Kultur-, Sport- und Freizeitausschusses der Stadt Sankt Augustin nahm an einem Seminar der Internationalen Gesellschaft für die Geschichte der Leibeserziehung und des Sports (ISHPES) in Tartu (Estland) teil. Lennartz hielt eine Vorlesung zum Thema „Olympische Legenden“. In der Frühzeit der Olympischen Bewegung entstanden vielfach Geschichten um die Wettkämpfe und die Athleten, die nicht immer der Wahrheit entsprachen, aber wieder und wieder weitererzählt wurden. Nach intensivem Quellenstudium konnte Lennartz so manches richtig stellen.
Estland
ist ein wunderschönes Land, in das es sich lohnt zu reisen. Nur 1,5 Mio Einwohner verteilen sich auf ein Gebiet, das etwas größer ist als die Niederlande. Vieles aus der Sowjetzeit von 1944 bis 1991 konnte verbessert werden und entspricht modernen Anforderungen. Das Straßennetz ist hervorragend. Viele alte Gebäude sind restauriert. Die Urlaubsgebiete an der Ostsee sind mit den vielen schmucken Holzhäusern bestens geeignet, einen ruhigen Urlaub bei noch recht niedrigem Preisniveau zu verleben. Die Esten sind zurückhaltend, ruhig, freundlich und hilfsbereit.
Das Fotos zeigt die Universität in Tartu:
Die 1632 gegründete Academia Gustaviana ist eine der traditionsreichsten und ältesten Universitäten in Nordeuropa. Sie ist das dominierende Wahrzeichen Tartus und gilt gleichzeitig als das geistige Zentrum Estlands. Doch so bewegt wie die gesamte estnische Landesgeschichte präsentiert sich - zumindest in Teilen - auch die Historie der ursprünglich im deutschsprachigen Raum hoch angesehenen Universität.
Sport- und Spielfest der Schulen im Sportzentrum Sankt Augustin am 24.06.08
Bei idealem Sommerwetter fanden die 3. Sankt Augustiner Schulmeisterschaften im Fußball und Leichtathletik mit Kugelstoßen, Weitsprung und Geländelauf incl. Geschicklichkeits-Wurfeinlagen der weiterführenden Schulen in Sankt Augustin statt.
Hans-Dieter Steffen, Vorsitzender der Sportjugend im SSV teilte mit, das im Laufe des Tages rund 500 Teilnehmer und Zuschauer im Sportzentrum anwesend waren. Zur Unterstützung in der Organisation hatte, neben den Schulen und dem “ASV”, die in Sankt Augustin ansässige Firma “NEC Laboratories Europe” mehrere Mitarbeiter zur Verfügung gestellt. Die “Kreissparkasse Sankt Augustin” war mit Azubis auf einem Infostand verteten und der “Förderverein der Gutenbergschule” sorgte für Speisen und Getränke. Die Siegerehrungen wurden von Marika Roitzheim, zweite Bürgermeisterin, Sportdezernent Markus Lübcken und Hans-Dieter Steffen durchgeführt. Die Sieger und Siegermannschaften erhielten Sportgeräte zur Unterstützung der Durchführung des Schulsports. Für eine finanzielle Unterstützung bedankte sich die Sportjugend bei Frau Niemann von der “NEC Laboratories Europe” und bei Frau Rindfleisch-Eichele und Frau Zens von der “Städte und Gemeinden Stiftung der Kreissparkasse Köln im Rhein-Sieg-Kreis”. Der Fußballverband-Mittelrhein überreichte zehn Fußbälle für den Schulsport. Fotos gibt es hier >>>>>>
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Fußball-Schulmeisterschaften 2008 Platzierungen: |
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Jungen Klassen 5/6: |
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1. RS Menden |
2. RSG |
3. AEG |
4. GHS Niederpleis |
5. GHS Menden |
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Jungen Klassen 7/8: |
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1. RSG |
2. AEG |
3. RS Menden |
4. GHS Niederpleis |
5. GHS Menden |
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Jungen Klassen 9/10: |
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1. RSG |
2. GHS Menden |
3. RS Menden |
4. GHS Niederpleis |
5. AEG |
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Mädchen Klassen 5/6: |
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1. RSG |
2. GHS Niederpleis |
3. RS Menden |
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Mädchen Klassen 7/8: |
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1. RS Menden |
2. AEG |
3. RSG |
4. Gutenbergschule |
5. GHS Niederpleis |
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Mädchen Klassen 9/10: |
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1. RSG |
2. GHS Niederpleis |
3. AEG |
4. RS Menden |
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11.06.08
Mini EM der Sankt Augustiner Grundschulen beim SV Menden
Der SV Menden 1912 e.V.
veranstaltete in Kooperation mit der Sportjugend Sankt Augustin am 10. und 11. Juni 2008 die 1. Sankt Augustiner Grundschulmeisterschaften, passend zur EURO 2008 als Mini EM. Die Hans-Christian-Andersen-Schule, die KGS Hangelar, die GGS Pleiser Wald sowie die Max & Moritz Schule meldeten teilweise mehrere Teams für die vier ausstehenden Turniere.
Am Dienstag eröffnete Hans-Dieter Steffen, Vorsitzender der Sportjugend Sankt Augustin und Claudia Kohlen vom SV Menden die Turniere für die Jungen der 3. und 4. Klassen bei hochsommerlichen Temperaturen. Für reichlich Erfrischung sorgte der SV Menden, indem er Wasser und Obst kostenlos an alle Anwesenden verteilte. Auf dem Platz gab es faire und umkämpfte Spiele, die von den zahlreichen Zuschauern begeistert von Spielfeldrand und Tribüne angefeuert worden. Die Siegerehrung führte die stellvertretende Bürgermeisterin, Frau Marika Roitzheim durch, die auch die Schirmherrschaft über diese Grundschulmeisterschaften übernommen hat. Jede Schule erhielt einen Ball, jede Mannschaft eine Urkunde. Die siegreichen Mannschaften der Hans-Christian-Andersen-Schule (3. Klasse Jungen) und der GGS Pleiser Wald (4.Klasse Jungen) erhielten noch einen zusätzlichen Ball.
Die Mädchen standen
am folgenden Tag ihren männlichen Klassenkameraden in Sachen Eifer und Einsatz in keiner Hinsicht nach. Besonders die Verantwortlichen des SV Menden, wo man seit Jahren den Mädchenfußball fördert, freuten sich über soviel Interesse. Auch Frau Roitzheim motivierte die Mädchen bei der Siegerehrung, weiter am Ball zu bleiben. Bei den 4. Klassen der Mädchen teilen sich die Hans-Christian-Andersen-Schule und die Max & Moritz Schule den 1. Platz, bei den 3. Klassen gingen die Mädchen der GGS Pleiser Wald als Siegerinnen hervor. So endeten zwei Tage voller Begeisterung, die in Abstimmung mit allen Grundschulen nächstes Jahr wiederholt werden.
Mehr Fotos gibt es hier zu sehen >>>>>>
Verfasser/Foto: SV Menden / RPo, Dienstag, 24. Juni 2008
18.06.08
Weltrekord -
Sankt Augustiner Schüler dribbelten sich ins Guinness Buch der Rekorde
Die Klasse 5c des Rhein-Sieg-Gymnasiums (RSG) hat am erfolgreichen Weltrekordversuch im Fußball-dribbeln im Mai 2008 teilgenommen.
D
ie Einladung zur Teilnahme kam von Dr. Jürgen Buschmann, von der Sporthochschule Köln, im Rahmen des Projekts “Fit am Ball”auf Vermittlung des Stadtsportverband Sankt Augustin (SSV). Gustl Houtouw Sportlehrer am RSG und Vorstandsmitglied im SSV, fuhr mit der Klasse nach München, um dort in drei Tagen eine 68 Kilometer lange Strecke bis Murnau mit dem Ball am Fuß zu dribbeln. Für dieses Teilstück konnte in Bayern aufgrund der Ferien keine Schule gefunden werden. Die Klasse hat diese Lücke im Wegeplan mit Bravour bewältigt. Dies ist vor allem deswegen so anerkennenswert, weil die Wege, die ausgewählt worden waren, eher an Klettersteige erinnerten, denn an Wander- oder Fahrradwege. So wurden die Schüler dann auch symbolisch mit den Trikots für den Spitzenreiter in der "Bergwertung" ausgezeichnet. Das weiße T-Shirt vom Fit am Ball wurde in ein rotgepunktetes verwandelt. Damit ging nach mehr als 3.000 Kilometern das 100-Tage-Projekt "Fit am Ball 3000" bei Dogern am Rhein zu Ende und der Eintrag in das Guinnes Buch der Rekorde ist geschafft. Am 29. Februar startete der Staffellauf in Leipzig. 200 Schulen beteiligten sich an diesem Ereignis und alle 10.000 beteiligten Schüler durften sich nun Weltrekordhalter nennen. Zwischenstationen waren alle zwölf WM-Stadien der Fußball-WM 2006. Von dort wurde symbolisch die Fußball-Begeisterung der vergangenen WM übernommen und am Bodensee an Kinder aus Österreich und der Schweiz übergeben. Der Sportpark am Kreuzeck - praeventura e.V. und der Stadtsportverband stellten für die Aktion eine Spende zur Verfügung. (ein Teilnehmer Bericht und Foto 5c pb)
09.06.08 Bericht aus dem General Anzeiger; Text Susanne Haase-Mühlbauer, Foto Axel Vogel
Olympisches Flair im Haus Menden beim Konzert der Musikschulen
Susanne Haase-Mühlbauer, schrieb als Résumé zu der Aufführung im Haus Menden im General Anzeiger:
den Besuchern der olympischen Veranstaltung im Haus Menden gewährten die gesprochenen Ausführungen von Elizabeth Leckie-Schlüssel, Hans-Dieter Krebs, Ex-Sportchef der Deutschen Welle und Kreisarchivarin Claudia-Maria Arndt tiefere Einblicke in die Hintergründe. Und sie genossen die sensiblen Arrangements der live gespielten Olympia-Musiken.
Den kompletten Bericht von Susanne Haase-Mühlbauer finden Sie hier
(0,5 MB)und hier den Vortrag als Datei
(3,6 MB)

02.06.08 Bericht aus dem Extrablatt Sankt Augustin; Text und Fotos: Reinhard Schneider
187 Gutenbergschüler starten Projektwoche mit Sponsorenlauf für Augustiner Kinderklinik
Die Gutenbergschule ist eine Förderschule mit Schwerpunkt „Lernen“ und hat in diesem Jahr die Projektwoche unter das Motto: “Gutenbergschule macht mobil“ gestellt.
Schüler, Schulleiterin Heidrun Pellar, die Sportbeauftragten der Schule sowie Hans Dieter Steffen vom Stadtsportverband, (SSV) hatten sich zu früher Morgenstunde zum Sponsorenlauf am Augustiner Sportzentrum eingefunden .Die Schule wurde erstmals vom SSV unterstützt, da beide das gleiche Ziel der Bewegungserziehung verfolgten, so Steffen, der den Lauf offiziell startete. Am Start der 400 Meter-Strecke wurde auch Weltklasseläuferin Birgit Lennartz gesichtet, die Motivationsmotor war und gern jede gute Sache unterstützt. Ein Teil des erlaufenen Geldes soll an die Augustiner Kinderklinik gespendet werden, so Heidrun Pellar, die selbst beachtliche zehn schweißtreibende Runden lief. Die drei Sportbeauftragten der Förderschule hatten ihrer Chefin für jede gelaufene Runde fünf Euro für die gute Sache zugesagt und müssen nun 50 Euro in den Topf werfen Als Schule wurden insgesamt 2889 Runden gelaufen. Allein 40 Runden, gleich 16 Kilometer, lief Driton Berisa, es folgte der erst 9jährige Marwin Münnichhoff mit 28 Runden und Daniela Rallo schaffte stolze 26 Runden, berichtet Lehrerin Jennifer Goln. Sport hat einen hohen Stellenwert an der Förderschule, das zeigt nicht nur das große Sportangebot in der Projektwoche, sondern auch an der Schule ist man diesbezüglich aktiv. Mit Rettungsschwimmen, vollwertige Sportlerernährungs- und Bewegungsangebot, Erlebnissport Wald, Fitness, Squash, Badminton, Yoga, Tischtennis, Fun-Olympics, Action-Painting, Zirkus, Bewegung im Park, Tennis Schwimmen, Fußball und Wing-Tsun wurde den Schülern ein Einblick in verschiedenen Sportarten gegeben. Ein Sommerfest in der Schule beendete die Projektwoche. 
Schulleiterin Heidrun Pellar begrüßt die Schüler, Weltklasseläuferin Birgit Lennartz und Hans Dieter Steffen vom Stadt-Sport-Verband zum Sponsorenlauf. Foto: Schneider
So viele 400 Meter- Runden wie möglich wollten die Schüler der Gutenbergschule für den guten Zweck laufen. Foto: Schneider
31.05.06
Schüler-Schnellschach-Pokal der Schachjugend Mittelrhein in Sankt Augustin
Der
Schachverein Turm Sankt Augustin, mit seinem Vorsitzenden Peter Kelkel, richtete den diesjährigen Schüler-Schnellschach-Pokal der Schachjugend Mittelrhein im dafür hervorragend geeignetem Haus der Nachbarschaft in Hangelar aus.
Teilnahmeberechtigt waren Vereinsmitglieder in den Altersklassen unter zehn - bis maximal 16 Jahren aus dem Schachverband Mittelrhein, der auch als Veranstalter auftrat. Die Teilnehmerzahl blieb leider etwas hinter den Erwartungen der Ausrichter zurück. Die Schirmherrschaft hatte Bürgermeister Klaus Schumacher übernommen. Die Sieger der einzelnen Altersklassen: U16: Frederik Flatten, SV Lendersdorf, U14: Jacques Staab, SV Lendersdorf, U12: Johannes Florstedt, Godesberger SK, U10: Ramil Sabirov, SG Porz. (Bericht u. Foto Extrablatt Reinhard Schneider)
19.05.08
Birgit Lennartz siegt zum achten Mal beim Rennsteiglauf in Thüringen
Der GutsMuths Rennsteiglauf bleibt ein Renner. Mit 14 700 Startern verzeichnete Europas größter Crosslauf auf dem Kammweg des Thüringer WaldesThüringer Waldes bei seiner 36. Auflage am 17.u.18.05.08 erneut eine Riesenbeteiligung, bei nahezu idealem Laufwetter in Schmiedefeld.
Mit ihrem achten Erfolg auf dem Thüringer Höhenweg schrieb Extrem-Ausdauerläuferin Birgit Lennartz Geschichte. Die 42 Jahre alte Athletin von der LLG Sankt Augustin führt nach ihrem Triumph im Supermarathon über 72,7 km von Eisenach bis in den Zielort Schmiedefeld in 6:32,38 Stunden nunmehr allein die Liste der Mehrfachsieger an. Sie setzte sich souverän gegen 71 Teilnehmerinnen, die an dem Lauf teilnahmen, durch. In den 90er Jahren gewann Birgit Lennartz bereits siebenmal den langen Kanten, 2001 war sie zudem im Halbmarathon über 21,1 km die Schnellste. Nun liebäugelt Birgit Lennartz noch mit einem Sieg im Marathon, der ihr bislang bei drei Starts verwehrt blieb.
Die "Sportangebote in Sankt Augustin 2008" wurden neu aufgelegt
Die Vorstellung fand am 30. April 2008 in der Raiffeisenbank Sankt Augustin eG, Am Lindenhof 2b in Sankt Augustin – Mülldorf statt.
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„Sportangebote in Sankt Augustin 2008“ wird den Bürgern und Neubürgern eine umfassende Informationsquelle über das vielseitige Sportangebot der Vereine in Sankt Augustin vorgestellt. In der Broschüre ist auch eine Darstellung, die Sportentwicklung in der Stadt Sankt Augustin von 1972 zu 2007 zeigt.
Irischer Frühling in Hameln
Sankt Augustiner Bon(n) Roses erfolgreich bei der Deutschen Meisterschaft
Zugegeben - das Wetter war sehr irisch-regnerisch, dafür sprühten am 5. April in der Rattenfängerhalle in Hameln die Funken auf der Tanzfläche bei der deutschen Meisterschaft im irischen Tanzen.
Von morgens 7:00 bis weit nach Mitternacht maßen sich die Irish-Dancer der in der „TAF - The Actiondance Federation“ zusammengeschlossenen deutschen Tanzschulen in den unterschiedlichsten Kategorien, von Kindern bis zu Senioren, in klappernden Hardshoes und sanften Softshoes, in Jigs, Reels, Hornpipes, einzeln und in Gruppen...
Auch die „Bon(n) Roses“ aus dem Bonner „Tanz Center Rose“ waren wieder dabei und stürmten das Siegerpodium. Insgesamt brachten sie 17 Goldmedaillen, 23 mal Silber und 13 mal Bronze mit nach Hause!

Besonders erfolgreich waren die Kinder und Junioren, die insgesamt 32 mal auf dem Treppchen standen, wobei die „Bon(n) Roses Minis“ (4-8 Jahre) sich als Publikumslieblinge erwiesen. Von ihnen allen geht ein besonderer Dank an die Betreuer Lisa Müller und Hanna Zubedi, die die Trainerin Birgit Ohmann unterstützten.
Bei den Kindern war Catriona Engstfeld aus Sankt Augustin (2 x Platz 1 und 3 x Platz 2) sowie die Juniorin Lisa Müller (4 x Platz 1) besonders erfolgreich.
Spitzenreiter bei den Erwachsenen: Elke Göbel aus Sankt Augustin (7 x Platz 1 und 4 x Platz 2) und Frank Bigalke (2 x Platz 1 und 6 x Platz 2). Abgekämpft, aber glücklich entstiegen die Tänzer am Sonntag morgen um 4:20 dem Bus, der die gesamte Mannschaft von der Veranstaltung zum Hotel zurückgebracht hatte. „Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt“, so Elke Göbel. „Ohne den Einsatz unserer Trainerin weit über das übliche Maß hinaus, mit Wochenenden und Abenden, wären wir nie so weit gekommen“, ergänzt der Tänzer Frank Bigalke.
Nicht nur die einzelnen Spitzenleistungen, sondern das Engagement und die Tanzfreude der ganzen Gruppe sind allerdings das Markenzeichen der Bon(n) Rose. Wenn die Bühne unter dem schnellen Takt der Steppschuhe von bis zu 30 Tänzern und Tänzerinnen erbebt oder die Softshoetänzerinnen über dem Boden elfengleich zu schweben scheinen. Dann erlebt man hautnah, was den Erfolg der irischen Tanzshows ausmacht: Die Einheit von Musik, Bewegung und packenden Rhythmen!
Die Bon (n) Roses trainieren regelmäßig im Tanz-Center Gabi Rose in Sankt Augustin - Niederpleis. Auskunft erteilt Gabi Rose unter Tel.: 02241 / 334444, Fax : 02241 / 335868, E-Mail: tanzrose@t-online.de und Internet: www.tanzrose.de.
Karl Lennartz als 1. Vorsitzender des SSV wieder gewählt
Die Vertreter von 22 anwesenden Vereinen sprachen Karl Lennartz am 10.04.08 ihr Vertrauen aus und wählten Ihn einstimmig für weitere zwei Jahre zum 1. Vorsitzenden im Stadtsportverband Sankt Augustin. Heinz-John Cordes (stellv. Vorsitzender)und Willi Over (Schatzmeister) ergänzen den geschäftsführenden Vorstand. Als Beisitzer wurden wieder gewählt: Andreas Becker, Gustl Houtrouw, Gisbert Schäfer, Heinz-Willi Schäfer und Axel Trinks. Claudia Kohlen (SV Menden) wurde als Beauftragte für Sonderaufgaben in den Vorstand berufen. Hans-Dieter Steffen komplettiert als Vorsitzender der Sportjugend im SSV den Vorstand.
Deutscher Meister wurde mit "Weekend Feeling" die Production Manuela Einmal
Anlässlich des weltgrößten Tanzlehrerkongress, INTAKO, tobte im Festsaal des eleganten RuhrCongress in Bochum am Mittwoch Abend, 19.03.2008 der Bär!
1.500 Zuschauer waren gekommen, um die 2. Deutsche Meisterschaft der Productions mitzuerleben.
8 Productions - mit 400 Tänzerinnen und Tänzern in allen Altersgruppen bestens gemischt - hatten gemeldet. Sie kamen aus ganz Deutschland mit ihren enthusiastischen Fans ins Revier nach Bochum.
Es wurde ein bunter, aufregender und spannender Abend mit herausragenden Leistungen, brillianten Choreographien, bunten Kostümen, unterhaltsamen Stories und großer Dekorationen, an dem 8 Productions aus ganz Deutschland teilnahmen.
Das Publikum erfreute sich an Steptanz, Musical, HipHop, Disco und Showdance, bestens gemischt und hervorragend choreographiert.
Mit Weekend Feeling konnte die Production Manuela Einmal von der Tanzschule Lepehne-Herbst die Deutsche Meisterschaft gewinnen.
GESCHAFFT:
Die Deutschen Meister 2008 kommen aus Sankt Augustin und Bonn
Die Production, der Sankt Augustinerin Manuela Einmal, ist mit "Weekend Feeling" am 19.3.08 „DEUTSCHER MEISTER“ in Bochum geworden und somit qualifiziert für die WM in Riesa am 27.11.08.
Mit einem wahnsinnig tollem Image und großer Professionalität, sehr guter Technik und der abwechslungsreichsten Choreographie ließen wir "Tanz der Vampire" (Hannover) und "Bronx" (Iris Graf, Erkrath) hinter uns und feierten mit allen 65 Tänzern bei der "Tanzlehrer-Congress-Disco". Ob 6 oder 40 Jahre alle zusammen machten Party: toll!!!
Hiermit gratuliere ich meinen Tänzern und danke allen Fans für die Unterstützung und Hilfe hinter den Kulissen
Manuela Einmal
Die Meisterformation tritt am 17. Mai im RSG (Rhein-Sieg-Gymnasium - Sankt Augustin auf )mehr dazu hier >>>>>>
Marc Wingendorf für deutsche Nationalmannschaft U15 nominiert
Squash-Bundestrainer Oliver Pettke hat die deutsche Nationalmannschaft für die European Team Championship U15 in Lyon(Frankreich) vom 07.05.-11.05.2008 nominiert. Mit dabei sein wird der für den 1. SBC Sankt Augustin spielende Marc Wingendorf. Der 14 jährige Squashspieler hat am vergangenen Wochenende um den Deutschen Meistertitel U15 gekämpft. Er erreichte den hervoragenden 4 Platz.
Freuen konnte sich der 1. SBC St. Augustin ebenfalls über den erst gerade 11 Jahre alten Lucas Wirths. Er wurde Deutscher Vizemeister in der Klasse U13.
Lennartz zu Gast bei dem Kongress der Britischen Olympischen Akademie
Karl Lennartz, der Vorsitzende des Stadtsportverbands und des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit der Stadt Sankt Augustin hielt sich eine Woche in England auf.
Als Präsident der International Society of Olympic Historians ehrte er vier bekannte englische Olympiahistoriker mit der Vikelas-Plakette. Der Grieche Demetrius Vikelas, ein reicher Kaufmann und bedeutender Schriftsteller, war von 1994-1996 erster Präsident des IOC. Zusammen mit Baron Pierre de Coubertin und dem griechische Kronprinz Konstantin war er maßgeblich am Erfolg der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Athen beteiligt. Die Plakette, die Lennartz vergab, schuf der bekannte deutsche Bildhauer Karlheinz Oswald. Die Feier fand in der Bibliothek des Britischen NOKs statt.
Lennartz folgte dann Einladungen nach Much Wenlock und Chipping Campden. In Much Wenlock gründete sich 1850 eine Olympic Society, die Olympische Spiele veranstaltete. Diese finden heute noch jährlich als große Schulveranstaltung statt. In Chipping Cambden wurde seit Anfang des 17. Jahrhundert in einer großen Naturarena in der Pfingstwoche ein Sportfest gefeiert, das bis heute auch als Olympische Spiele bezeichnet wird.
Am Wochenende war Lennartz dann Gast bei einem Kongress der Britischen Olympischen Akademie, bei der das Britische NOK und das Organisationskomitee über die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele 2012 in London berichteten. 
Vikelas Preisträger: von links Philip Barker, Stan Greenberg, Peter Lovesay mit Karl Lennartz links,, rechts Antoine de Navacelle, der Urgroßneffe von Baron de Coubertin, und Anthony Bijkerk, der Generalsekretär der International Society of Olympic Historians.
26.02.08
Aufruf zum Wettbewerb "GESTALTE DEIN OLYMPIA"
Das Deutsche Sport und Olympia Museum in Köln hat den Wettbewerb GESTALTE DEIN OLYMPIA im Jahr der Olympischen Spiele 2008 für Jugendgruppen und Schulklassen ausgeschrieben.
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Weitere Information zu dem Kreativwettbewerb GESTALTE DEIN OYLMPIA, der im Rahmen der Ausstellung „Olympia-Werte - Wettkampf - Weltereignis" stattfindet, die das Deutsche Sport & Olympia Museum vom 26. April bis 10. August 2008 präsentiert, kann der PDF-Datei entnommen werden. Dort ist auch das Besucherprogramm zu der Ausstellung enthalten.
Für Rückfragen steht ihnen Karl Lennartz zur Verfügung (Tel. 02241-333487)
Der Vorsitzende des Stadtsportverbandes und des Sport-, Kultur- und Freizeitausschusses der Stadt Sankt Augustin Dr. Karl Lennartz hatte in der vergangenen Woche in seiner Eigenschaft als Präsident der Weltorganisation der Olympiahistoriker in Lausanne ein langes Gespräch mit IOC-Präsident Rogge. Es ging um eine höhere Auflage des Journals of Olympic History, um die Website des IOC und die Übersetzung eines Buches von Lennartz. Es handelt sich um das Buch „Olympische Siege“, ein Standardwerk von über 500 Seiten über das olympische Zeremoniell (Siegerehrungen, Medaillen, Diplome und Wanderpreise). Bisher ging die Zeitschrift an die 380 Mitglieder der Gesellschaft für Olympiahistoriker. Jetzt soll die Auflage von 500 auf 1000 Exemplare erhöht werden und an alle IOC-Mitglieder, NOKs und Internationale Sportverbände gehen. Die Webseite ist nicht auf dem historisch korrekten Stand und soll überarbeitet werden.
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Bei dieser Gelegenheit lud IOC-Präsident Rogge Karl Lennartz ein, als Gast des IOC die Olympischen Spiele in Beijing zu besuchen.
Hans-Dieter Steffen als Vorsitzender der Sportjugend wiedergewählt
Die anwesenden Deligierten der Sankt Augustiner Sportvereine wählten Ihn auf dem Jugendtag, am 23.01.08, einstimmig wieder zum Vorsitzenden der Sportjugend im Stadtsportverband.
Steffen berichtete den Anwesenden über die geleisteten und anstehenden Aufgaben und Aktionen der Sportjugend. Schwerpunkt seiner Arbeit wird die Zusammenarbeit der Sportvereine mit dem Stadtjugendring und den Schulen sein. Geplant sind in diesem Jahr wieder Schulmeisterschaften und ein Wettbewerb zur Erlangung der Sportabzeichen in den Schulen.
26.01.08 Artikel aus dem Sankt Augustiner Wochenende
Marc Knülle nominiert für das Qualifikationsturnier in Santiago del Chile
Mit viel Freude ist die Nachricht über die Nominierung vom SSG Sankt Augustin Mitglied Marc Knülle aufgenommen worden.
Der seit Jahren international erfolgreiche Hockeyschiedsrichter ist für das Olympische Qualifikationsturnier in Chile nominiert worden. Damit hat Marc Knülle, der mit 17 Jahren bei der SSG in Sankt Augustin mit dem Pfeifen begonnen hatte, den Sprung in den Kreis der Top 30 Schiedsrichter weltweit geschafft.
In Chile kämpfen neben den großen Hockeynationen wie Indien und Großbritannien, auch Österreich, Mexiko, Bangladesch und Chile um einen der drei letzten Plätze für die Olympischen Spiele in Peking am 8. August.
Auch für die Schiedsrichter heißt es sich noch zu bewähren, zwar sind schon elf Schiedsrichter für die Sommerolympiade nominiert, aber es bleiben noch weitere vier Tickets zu den Spielen.
Ob Marc Knülle auch noch den Sprung schon dieses Jahr zu den Olympischen Spielen schafft, wird von vielen Faktoren abhängig sein.
Marc Knülle der sich im Internationalen Umfeld sehr wohl fühlt und mittlerweile vier Sprachen spricht, kümmert sich bei der SSG Sankt Augustin auch um den Schiedsrichternachwuchs. (br)
Foto privat: Marc Knülle und Rekordnationalspieler "Prabhjot Singh".
06.01.08 Artikel von Thomas Heinemann aus dem Extra Blatt
Mannschaften kickten um Stadtmeistertitel 2008 in Sankt Augustin
Von Bambini bis Alte Herren kamen Fußballer zum Turnier
Alle waren sie vertreten, die Fußballclubs, Spielvereinigungen und Rasensportler, als am vergangenen Wochenende die Stadtmeistertitel im Hallenfußball ermittelt wurden.
Ausschließlich Sankt Augustiner Fußballmannschaften waren es, die am Samstag und Sonntag in den Sporthallen des Schulzentrums Niederpleis für Stimmung sorgten. Der ASV führte in diesem Jahr die Regie und richtete das Turnier von den jüngsten Spielern, den Bambini, bis zu den Alten Herren aus. Für die beiden Turnierleiter Arno Schwarz und Heinz Bindseil bedeutete dies Arbeit: Aus der Sprecherkabine bewahrten sie abwechselnd mit zwei Augen für zwei Spielfelder den Überblick und gaben mittels Spielplan den Takt an.
Am Samstag traten A-, B- und C-Jugendmannschaften gegeneinander an. Bei der A-Jugend siegte der VfR Hangelar vor dem ASV Sankt Augustin und dem SV Menden.
Der VfR Hangelar setzte sich im Endspiel der B-Jugend gegen den FC Sankt Augustin durch. Beim Ausrichter ASV blieb der Titel des C-Jugend-Stadtmeisters, TuS Buisdorf und FC Adler Meindorf rutschten auf den zweiten und dritten Platz.
Als einzige Mädchen traten die D-Juniorinnen von SV Menden und TuS Buisdorf gegeneinander an. Dabei unterlagen die Mendener Mädchen mit 0:2. Bei den Senioren trennten sich der TuS Buisdorf und der VfR Hangelar im Finale mit einem spannenden 3:2. Mit 6:4 besiegte der FC Kosova die ASV-Mannschaft bei den Alten Herren.
Der Sonntag war den jüngsten Kickern gewidmet. Stadtmeister bei den D-Junioren wurde der TuS Buisdorf. Der FC Adler Meindorf gewann bei den E-Junioren. Die erste ASV-Mannschaft der F-Junioren sowie die ASV Bambini sicherten sich die Titel ihrer Altersklassen. (th) (